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S2M-Aktivmagnetlager von SKF: Extrem zuverlässig unter extremen Bedingungen

Extrem zuverlässig unter extremen Bedingungen: Gegenüber konventionellen Lagerungssystemen ermöglichen aktive Magnetlager einen hocheffizienten und wartungsarmen Betrieb z.B. von Gasspeicher- verdichtern, Polyäthylen-Verdichtern, Hochgeschwindigkeitsantrieben, Ethylen-Turbo-Expandern und Turbogeneratoren bei langer Gebrauchsdauer.

2015 Juni 15, 09:00 CEST

Öl und Gas gelten als konventionelle Rohstoffe zur Energiegewinnung. Förderung und Transport dieser Energieträger erfordern aber alles andere als konventionelle Lösungen. Um die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen zu erhöhen, verwenden immer mehr Anwender in der Öl- und Gasindustrie Aktivmagnetlager: Der reibungslose, ölfreie Betrieb der SKF S2M-Magnetlager ermöglicht einen hocheffizienten und wartungsarmen Betrieb bei langer Gebrauchsdauer.

Schweinfurt, den 15. Juni 2015

 

Aufgrund ihrer Eigenschaften erweitern die Magnetlager von SKF den Einsatzbereich von Maschinen: Gegenüber konventionellen Lagerungssystemen erlauben sie höhere Drehzahlen und Betriebsbelastungen auch unter extremen Bedingungen, wodurch der Anwender seine Anlagenflexibilität verbessern kann. Daher sind die mittlerweile zum Industriestandard avancierten SKF S2M-Magnetlager die bevorzugten Lager für die meisten Öl- und Gasanlagen.

 

In Expansionsturbinen beispielsweise, die mit Hilfe von Hochdruckgas die schwereren Fraktionen des Rohöls trennen und Kompressoren antreiben, sind die Lager dem Gas kontinuierlich ausgesetzt. Entsprechend widerstandsfähig müssen sie gegenüber den Betriebsmedien sein. Zu diesem Zweck hat SKF Magnetlagerungen entwickelt, die aus zwei Radiallagern mit integrierter Sensorik und Fanglagern sowie einem Axiallager für hohe Axialbelastungen ausgestattet sind. Eine verstärkte Isolation der Lager verbessert den Schutz gegen das Erdgas. Die SKF Magnetlager brauchen kein Öl, wodurch eine Verunreinigung des Prozessmediums ausgeschlossen werden kann. Außerdem kommen die Lager ohne Schmierung aus, haben keinen mechanischen Direktkontakt zu anderen Teilen und sind somit praktisch wartungs- und verschleißfrei. Diese Wartungsfreiheit senkt den Instandhaltungsaufwand insbesondere in abgelegenen Gebieten. Nicht zuletzt verfügen die Lager über integrierte Sensoren, die zum Beispiel Schwingungs- und Temperaturpegel messen. Das macht die SKF S2M-Magnetlagereinheiten gleichzeitig zu leistungsstarken Diagnosewerk- zeugen. Bei „gewöhnlichen“ Lagerungen im Bereich der Öl- und Gasindustrie müssten diese Sensoren extra spezifiziert und separat installiert werden.

 

Die weltweit erste Expansionsturbine mit Magnetlagern hatte 1988 ihren Betrieb aufgenommen. Entwickelt wurde die Technologie vom französischen Unternehmen S2M, das inzwischen Teil von SKF ist. Heute gibt es weltweit über 500 Expansionsturbinen mit SKF S2M-Magnetlagern. Diese sind teilweise bereits seit über 25 Jahren störungsfrei in Betrieb. Erfahrungsgemäß beträgt die mittlere Betriebsdauer zwischen zwei Lagerausfällen in der Regel mehr als 40.000 Stunden. Viele Anwender haben berichtet, dass ihre Anlagen mit Magnetlagern sogar weit über 100.000 Stunden ohne Störungen liefen.

 

Eine derartig hohe Zuverlässigkeit bietet direkte Vorteile bei den Durchsatzraten und bei der Betriebseffizienz. Weil weitere Antriebselemente entfallen (z.B. Schmiersysteme, Getriebe), ermöglicht ein S2M-Lager von SKF auch erhebliche Einsparungen bei den Investitions- und Betriebsausgaben.

 

Dank derartiger Vorzüge hat sich der Einsatzbereich der Aktivmagnetlager von SKF über die Jahre erweitert. Heute finden die Magnetlager in Gasspeicher- verdichtern, Polyäthylen-Verdichtern, Hochgeschwindigkeitsantrieben, Ethylen-Turbo-Expandern und Turbogeneratoren Anwendung. Diese Maschinen werden weltweit von großen Öl- und Gasfirmen eingesetzt; von der afrikanischen Küste über die sibirischen Ölfelder nördlich des Polarkreises bis hin zu petro- chemischen Anlagen in Nordamerika.

 

Demnächst kommen die S2M-Magnetlager beispielsweise auch in den Kompressoren und Hochgeschwindigkeitsmotoren von Unterwasser-Gasförderanlagen zum Einsatz. Die erste Unterwasser-Gasverdichterstation mit SKF S2M-Magnetlagern soll im Laufe dieses Jahres im Åsgard-Feld vor der Küste Norwegens in Betrieb gehen. Auch dort sollen die SKF Lösungen dazu beitragen, die Betriebsdauer der Gasförderanlage zu verlängern und die Förderraten zu erhöhen.

 

In Summe sind derzeit über 130.000 SKF Magnetlagerungen in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen in Betrieb.

 

Nähere Informationen bei SKF in Halle 11.0, Stand A13.


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


Mehr Infos unter  www.skf.de


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