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SKF steigert Effizienz von Propellergondeln: Leistungs-Plus für weltstärkste Flüssiggas-Eisbrecher

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Flüssiggastanker und Eisbrecher in einem: ein Jamal LNG-Schiff (Bild: Teekay).
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Gigantisch: Die drei Azipod®-Propellergondeln von ABB, die zehn der fast 300 Meter langen, eisbrechenden Jamal-Flüssiggastanker in Bewegung setzen (Foto: ABB).
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In den ABB-Propellergondeln der Jamal-Flüssiggastanker stecken u. a. kundenspezifische Pendellageranordnungen samt Gehäuse und Dichtungen von SKF, die für hohe Betriebszuverlässigkeit und lange Gebrauchsdauer sorgen (Fotos: SKF).
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SKF SMM Optimierung Antriebe LNG Tanker 4b Foto SKF

Zum weiteren SKF Lieferumfang für die Jamal-Flüssiggastanker gehören Turbulo Bilgewasser-Entöler (links) und das Emissionsüberwachungssystem SKF BlueMon (rechts) (Fotos: SKF).

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Der erste eisbrechende Flüssiggastanker der Jamal-Serie absolviert derzeit schon Testfahrten (Foto: Novatek).

2016 September 08, 10:00 CET

Mit einer Reihe von Innovationen steigert SKF die Zuverlässigkeit der Propellergondeln von eisbrechenden Flüssiggastankern. Zugleich sinken die Lebensdauerzykluskosten – trotz schwierigster Betriebsbedingungen.

Göteborg / Schweinfurt, den 08. September 2016

Mit maßgeschneiderten Technologien sowie Unterstützung in punkto Konstruktion trägt SKF dazu bei, die Zuverlässigkeit der Schiffsantriebe an den leistungsstärksten Flüssiggastankern der Welt zu steigern. Zugleich reduzieren die SKF Lösungen die Lebensdauerzykluskosten.

Die knapp 300 Meter langen LNG (Liquefied Natural Gas)-Tanker mit einem Fassungsvermögen von 170.000 Kubikmetern sind für den Gastransport von der Jamal-Halbinsel nach Asien und Europa bestimmt. Dort sollen sie jährlich etwa 16,5 Mio. metrische Tonnen Flüssiggas befördern. Angetrieben werden zehn dieser Schiffe von Azipod®-Propellergondeln aus dem Hause ABB.

Sowohl der Antrieb als auch der Betrieb der Tanker werden auf dieser Route vor ganz besondere Herausforderungen gestellt: Aufgrund ihrer geografischen Lage – in Nordwest-Sibirien, am Polarkreis – ist die Jamal-Halbinsel fast ganzjährig von Eis umschlossen. Das ebenso abgelegene wie hoch empfindliche Gebiet verlangt nach äußerst robusten Maschinen und Komponenten, die trotz der extremen Witterungsbedingungen einen sicheren Betrieb zu jeder Jahreszeit ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund entschied sich ABB Marine bei der Entwicklung der Azipod®-Antriebe für das Jamal-Projekt zur Zusammenarbeit mit SKF: Die ABB-Verantwortlichen wollten sich das hoch spezialisierte Expertenwissen zunutze machen, über das SKF in diesem anspruchsvollen Anwendungsbereich verfügt. Dazu trägt unter anderem ein mehr als zehnjähriger Erfahrungsschatz bei, den SKF bis heute in Sachen (Weiter-)Entwicklung und Konstruktion von Antriebseinheiten für eisgängige Projekte sammeln konnte. Neben dem entsprechenden Know-how liefert das Unternehmen nun auch kundenspezifische Pendellageranordnungen samt Gehäuse und Dichtungen sowie hochleistungsfähige, selbstausrichtende CARB Toroidalrollenlager für die Propellerwellen. Deren Montage und Einbau im Werk von ABB Marine wird von SKF Fachleuten begleitet.

In Summe rüstet ABB Marine zehn LNG-Tanker dieses Typs mit jeweils drei Azipod®-Propellergondeln aus. Von den maßgeschneiderten SKF Lösungen dafür verspricht sich ABB nicht nur eine sehr hohe Betriebszuverlässigkeit, sondern auch eine lange Gebrauchsdauer.

Dazu Sami Kontturi, Projektmanager bei SKF: „Wir sind stolz, unser Know-how und unsere modernsten Techniken für eines der größten Industrieprojekte in der Arktis zur Verfügung stellen zu dürfen. Mit unserem technischen Support und den entsprechenden Produkten verhelfen wir ABB und seinen Azipod-Antrieben zu einer Leistungs- und Effizienzsteigerung für die LNG-Tanker. Damit stellt das Jamal-Projekt einen enormen Fortschritt bei der globalen Suche nach beziehungsweise bei der Erschließung von natürlichen Ressourcen dar.“

Abgesehen von den Zulieferungen zu den Azipod®-Antrieben stattet SKF die Schiffe außerdem mit Turbulo Bilgewasser-Entölern sowie SKF BlueMon aus, einem Emissionsüberwachungssystem, das zur Einhaltung von Umweltauflagen beiträgt, indem es die Emissionsdaten von Schiffen erfasst, speichert und mit geltenden Vorschriften abgleicht. Damit absolviert der erste Flüssiggastanker dieser Serie derzeit schon Testfahrten.

Ihre aktuellsten Lösungen für die Schifffahrt präsentiert SKF noch bis 09. September auf der SMM in Hamburg. Besucher der SMM finden SKF in Halle A1 am Stand 210.

Aktiebolaget SKF
       (publ)

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2015 MSEK 75.997. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.635. www.skf.de

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