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SKF auf der IZB: Innovative Federunterlage für robusteres und kostengünstigeres MacPherson-Federbein

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Neuvorstellung von SKF auf der IZB: Dank einer innovativen Polymerfeder sowie Optimierungen der Lagergeometrieanbindung lassen sich mit weniger Komponenten robustere und zugleich günstigere Federbeinsysteme realisieren.

2016 Oktober 18, 10:00 CET

Auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg stellt SKF noch bis 20. Oktober eine neuartige Federunterlage für Federbeinsysteme vor: Dank einer speziellen Polymerfeder, die eine hochfeste Bindung mit der unteren Lagerschale eingeht, lässt sich mit weniger Komponenten eine höhere Robustheit erzielen. Zugleich sinken die Gesamtkosten für das Federbein.

Göteborg / Schweinfurt, den 18. Oktober 2016

Die innovative Lösung kombiniert das bewährte Design der MacPherson-Federbeinlagereinheiten (MacPherson Suspension Bearing Units; MSBUs) von SKF mit einer neuartigen Polymerfeder. Diese geht eine stabile chemische und mechanische Bindung mit der unteren Kunststofflagerschale ein. Das macht das gesamte Federbein schlussendlich noch robuster, senkt außerdem den Geräusch- und Schwingungspegel und steigert somit den Komfort für den Fahrer.

Die Federunterlage spielt in MacPherson-Federbeinsystemen eine wichtige Rolle: Sie dient dazu, die aus der Fahrbahnoberfläche resultierenden Vibrationen, die via Feder und Lager in den Fahrgastraum „übertragen“ werden könnten, möglichst wirkungsvoll zu kompensieren. Des Weiteren sorgt sie für eine bessere Federkraftverteilung am Federsitz des Lagers. Eine solche Federunterlage wird üblicherweise separat ins Fahrzeug eingebaut; also getrennt von der MSBU. Dadurch entsteht im Federbein jedoch eine potenzielle Schwachstelle: In den Zwischenraum der beiden Komponenten in derzeit üblichen Konzepten können Verunreinigungen eintreten, wodurch die Unterlage anfällig für Beschädigungen ist.

Diesem Problem wirkt ein Federbeinlager mit Polymerfeder entgegen: Bei der neuen SKF Lösung „verschmelzen“ Lager und Federunterlage durch eine hochfeste chemische Bindung zu einer Einheit. Die mechanische Stabilität dieser Verbindung wird durch eine optimierte Lagergeometrieanbindung weiter erhöht.

Für die Hersteller von Federbeinen bietet das clevere SKF Konzept zusätzliche Vorteile: Es reduziert die für ein Federbeinsystem erforderliche Anzahl an Komponenten, vereinfacht die Montage und senkt somit letztlich die Gesamtkosten. Dabei lässt sich der Werkstoff für das Federelement spezifisch an die jeweiligen Anwendungsbedürfnisse anpassen. Zu diesem Zweck hat SKF bereits eine breite Palette an Werkstoffoptionen vorbereitet, die allesamt für die Massenfertigung im Spritzgussverfahren optimiert sind.

Viele innovative Konstruktionsmerkmale der brandneuen Federunterlage liegen dem Patentamt derzeit noch zur Prüfung vor – darunter bspw. der Federwerkstoff, die Ausführung der Federunterlage und die Fixierungstechnik. Reine „Zukunftsmusik“ ist diese Lösung indes nicht mehr: Schon jetzt werden die ersten Prototypen der SKF Neuentwicklung von führenden OEMs der Automobilbranche auf Herz und Nieren getestet.

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       (publ)

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2015 MSEK 75.997. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.635. www.skf.de

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