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SKF auf der maintain München: Zustandsüberwachung vom kleinen Sensor bis zur globalen Cloud

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Kostengünstige Lösung für die drahtlose Zustandsüberwachung: Der Wireless Machine Condition Sensor CMWA 8800 von SKF.
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Äußerst flexibel in Sachen Datenerfassung und Analyse-Konfiguration: Die tragbaren Micrologs von SKF erfassen sowohl dynamische als auch statische Messwerte aus nahezu jeder Quelle – von magnetisch befestigten bis hin zu dauerhaft montierten Schwingungssensoren (v.l.: Microlog AX, GX und CMXA 51-IS).
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Das Maschinenschutzsystem SKF Multilog IMx-M eignet sich nicht nur zur Notabschaltung, sondern auch zur Zustandsüberwachung von Anlagen: Mit der @ptitude-Software für Condition Monitoring lassen sich Maschinenschäden erkennen, bevor sie ein kritisches Stadium erreichen.
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Multitalent: Das Instandhaltungs-Supportsystem SKF Enlight dient der mobilen Datenerfassung und -analyse, kann individuelle „Instandhaltungs-Checklisten“ speichern und ermöglicht via Cloud sogar den Zugriff auf Fernüberwachungs- bzw. -diagnoseservices von SKF.
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Wachhund in der Wolke: Ein weltumspannendes Experten-Netzwerk von SKF Remote Diagnostic Centres kann sich um die Fernüberwachung und -Diagnose von betriebswichtigen Maschinenkomponenten kümmern – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche.

2016 Oktober 18, 10:00 CET

Auf der Münchener maintain präsentiert SKF in Halle B0, Stand B0.105, ihr umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio für Instandhaltungszwecke. Darunter befinden sich auch verschiedenste Lösungen zur Zustandsüberwachung – vom kleinen Sensor bis hin zur weltumspannenden 24/7-Überwachung via Cloud.

Schweinfurt, den 18. Oktober 2016

„Wenn man stillsteht, wird man schnell überrollt“, hat der langjährige Ford-Topmanager Lee Iacocca einmal gesagt. Dieser Spruch kann für Industriebetriebe zur schmerzlichen
Wahrheit werden, wenn sich aus einem ungeplanten Stillstand plötzlich eine regelrechte Kostenlawine entwickelt. Vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben fällt es oft schwer, solche Verluste schnell wieder auszugleichen. Umso mehr kommt es darauf an, das Risiko von Maschinen- und Anlagenausfällen zu minimieren. Zu diesem Zweck zeigt SKF auf der maintain München ein breites Spektrum wirksamer „Gegenmittel“.

Wireless Machine Condition Sensor CMWA 8800
Der Wireless Machine Condition Sensor CMWA 8800 von SKF kombiniert Sensor und Funkgerät in einem kompakten, batteriebetriebenen Gerät. Er kann sowohl Schwingungs- als auch Temperaturdaten erfassen. Das clevere System, das auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (gemäß ATEX Zone 0) zugelassen ist, sorgt für eine ideale Überwachung von produktionskritischen Maschinen, indem es sowohl statische als auch dynamische Daten an die SKF @ptitude Monitoring Suite übermittelt.

Der SKF Wireless Machine Condition Sensor nutzt das WirelessHART-Kommunikationsprotokoll und bietet eine einfache, zuverlässige und zugleich sichere Möglichkeit, die zustandsabhängige Wartung auf Anlagenbereiche auszudehnen, wo aus Kostengründen keine fest verdrahteten Systeme installiert werden können, indem er Daten für die vorhandenen Prozesssteuerungs- und Informationssysteme liefert. Um funkbedingte Kommunikationsprobleme zu umgehen, können die Sensoren als Routerknoten konfiguriert werden, sodass sie die Daten von anderen Sensoren weiterleiten. Nicht zuletzt überzeugt der CMWA durch seine effiziente Stromnutzung: Dank des geringen Energieverbrauchs beträgt seine Batterielaufzeit bis zu fünf Jahre.

Microlog Datensammler und -Analysatoren
Die tragbaren Microlog-Analysatoren von SKF erfassen sowohl dynamische als auch statische Messwerte aus nahezu jeder Quelle – von magnetisch befestigten bis hin zu dauerhaft montierten Schwingungssensoren. Auch Temperaturen können sie mit einem berührungslosen Infrarotsensor oder einem Temperatursensor messen.

Die Produktfamilie umfasst drei verschiedene Modelle: Der SKF Microlog Analysator AX ist ein voll ausgestatteter vierkanaliger Hochleistungs-Datensammler und FFT-Analysator. Er ermöglicht eine einfache, leistungsstarke Zustandsüberwachung durch die Auswertung von Schwingungssignalen und Prozessvariablen. Die Analysatoren der GX-Baureihe können bis zu vier Messkanäle gleichzeitig erfassen. Weiterhin überzeugen sie durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten und ein robustes, staub- und spritzwassergeschütztes Design (IP 65). Der SKF Microlog Analysator CMXA 51-IS ist ein eigensicheres Instrument speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen bis zu ATEX Zone 0 – zum Beispiel in der Petrochemie und der Pharmazie. Außerdem ist die GX- und AX-Baureihe mit ATEX Zone 2 erhältlich.

Das modulare Design der SKF Microlog Analysatoren ermöglicht es dem Benutzer, den Funktionsumfang der Geräte flexibel anzupassen und zu erweitern. Dafür stehen zahlreiche Analysemodule für bestimmte Messarten zur Verfügung, zum Beispiel ein Routen-, Analysator- und Auswuchtmodul sowie Hoch- und Auslauf-, Frequenzgang- oder Spindeltestmodule. Diese sind in vorkonfigurierten Sets für verschiedenste Anforderungen in der Industrie zusammengefasst, lassen sich jedoch auch einzeln installieren.

Über die Software SKF @ptitude Analyst kann der Anwender umfangreiche Diagnose- und Analysefunktionen nutzen. Sie stellt außerdem die Schnittstelle zum Datensammler dar, mit der die erstellten Messrouten und -daten übertragen werden. In der neuesten Version wurde der Analyse- und Reportingmanager in @ptitude Analyst integriert. Somit sind weitere, tiefergehende Analysemöglichkeiten in nur einer Softwareumgebung anwendbar. Dank ihrer robusten Hochgeschwindigkeits-Prozessoren und großen Speicherkapazität lassen sich die Geräte auch in Verbindung mit modernen CMMS (Computerized Maintenance Management Systems) einsetzen.

Maschinenschutzsystem Multilog IMx-M
Das Maschinenschutzsystem Multilog IMx-M von SKF überwacht kritische Bereiche beispielsweise in Turbinen, Kompressoren oder Generatoren und veranlasst bei der Überschreitung von Grenzwerten die Maschinen-Notabschaltung im Millisekundenbereich.

SKF hat dieses Maschinenschutzsystem in ein auf den Kunden zugeschnittenes, schlüsselfertiges System mit entsprechendem Servicepaket eingebunden. Dieses Paket beinhaltet – neben der Inbetriebnahme – auch die Unterstützung des Anwenders bei Stillständen oder Umbaumaßnahmen samt der dazugehörenden Neukalibrierung der Sensoren inklusive Überprüfung der kompletten Messkette.

Das System wird als 19-Zoll-Rack geliefert und auf Wunsch direkt in einem kundenspezifischen Schaltschrank montiert und verkabelt. SKF liefert auch drahtgebundene oder drahtlose Sensoren und übernimmt die Installation. In der Grundkonfiguration hat das Maschinenschutzsystem 16 Kanäle zum Anschluss von Beschleunigungs-, Wege-, Temperatur- und weiteren Sensoren. Mit Steckkarten lässt es sich einfach und preiswert auf 64 Kanäle erweitern.

Neben der schnellen Notabschaltung eignet sich das Schutzsystem natürlich auch zur Zustandsüberwachung von Anlagen, um Schäden an Maschinen vorzubeugen: Mit der @ptitude-Software für Condition Monitoring lassen sich Maschinenschäden erkennen, bevor sie ein kritisches Stadium erreichen. Reparaturen werden dadurch planbar, die Stillstandszeiten der Maschinen und Anlagen reduzieren sich.

SKF Enlight
Das Instandhaltungs-Supportsystem SKF Enlight dient zum einen der mobilen, cloudbasierten Datenerfassung. Zum anderen stellt es ein komfortables Tool für Datenanalyse und Support dar. Das System kombiniert die intuitive Anwenderfreundlichkeit einer App auf mobilen Geräten mit der Möglichkeit, individuelle Workflows für spezifische Aufgaben zu etablieren. Dabei können Daten aus einer Vielzahl von Quellen und Sensoren erfasst werden, die etwa Temperatur-, Luftfeuchtigkeits- und Schwingungswerte oder auch andere Betriebsparameter registrieren. Die so gewonnenen Daten können zudem mit Fotos und Video-Clips angereichert und in die Cloud hochgeladen werden. Dabei passen sich die „smarten“ SKF Enlight-Formulare entsprechend an die erfassten Daten an. Auf diese Art und Weise sind verschiedenste Inspektionsprotokolle realisierbar – beispielsweise in Abhängigkeit von Betriebsstunden. Ebenso möglich sind aber auch sofortige Warnhinweise bzw. konkrete Tipps zum Ergreifen von Gegenmaßnahmen, falls sich manche Messwerte außerhalb von definierten Toleranzen bewegen sollten.

All diese Fähigkeiten zusammen versetzen den Anwender in die Lage, seine bis dato in Papierform dokumentierten Instandhaltungsprozesse online abzuwickeln: Mit dem System lassen sich quasi „elektronische Checklisten“ erstellen, die die Teams schrittweise durch standardisierte Inspektionsarbeiten führen. Außerdem können sich die Instandhaltungs-Mitarbeiter aus dem System heraus mit Experten in den Remote Diagnostic Centres von SKF vernetzen. Der unmittelbare Online-Zugriff auf deren Know-how kann sich bei der Fehlerdiagnose und Problembehebung schnell auszahlen.

Fernüberwachung und -Diagnose
Seit 2012 verfügt SKF über ein weltumspannendes Netzwerk von Remote Diagnostic Centres (RDCs). Die Zentren dienen der Fernüberwachung und -Diagnose von inzwischen weit mehr als 700.000 Maschinenkomponenten – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Zu diesem Zweck greifen die Experten in den RDCs auf die in der SKF Cloud gebündelten Daten zu. Die dort vorliegenden Daten stammen von Sensoren in den unterschiedlichsten Industriezweigen bzw. Maschinen. Darunter befinden sich beispielsweise Papierfabriken, Stahlwerke, Windenergieanlagen oder auch Schiffe.

Das gesamte Netzwerk ermöglicht eine hoch effiziente, vorausschauende Instandhaltung: Registriert das System Abweichungen von definierten Grenzwerten, werden Kunden und SKF Experten entsprechend alarmiert. Dank der frühzeitigen Warnung kann man den Ursachen für ein sich anbahnendes Problem durch eine genauere Analyse der alarmauslösenden Daten schnell auf den Grund gehen.

Sollte der Kunde das Problem dabei nicht selbst in den Griff bekommen, kann er sich von den SKF Spezialisten im RDC-Netzwerk Rat einholen: Die verfügen über Praxis-Know-how aus über 100 Jahren Wälzlager-Entwicklung für die verschiedensten Branchen. Dadurch profitiert der Anwender von äußerst kompetenten Handlungsempfehlungen bzw. wertvollen Optimierungstipps. Unter dem Strich können dadurch kostenintensive „Spontan-Ausfälle“ minimiert werden, sodass die Verfügbarkeit der Anlage steigt – und damit ihre Wirtschaftlichkeit.

Einen Überblick über maßgeschneiderte Zustandsüberwachungslösungen für jeden Bedarf vermittelt SKF noch bis 20. Oktober auf der maintain München. Besucher der maintain finden SKF in Halle B0 am Stand B0.105.

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2015 MSEK 75.997. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.635. www.skf.de

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