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SKF investiert eine Million Euro ins Hamburger Werk: Verdopplung der Produktionskapazitäten für Flossenstabilisatoren

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Mit einer Investition in Höhe von rund einer Mio. Euro will SKF am Standort Hamburg die Produktionskapazitäten für Flossenstabilisatoren verdoppeln.
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Riesig: Die größten Flossenstabilisatoren von SKF sind bis zu 12 Meter lang, 4 Meter hoch und 120 Tonnen schwer.

2017 März 09, 10:00 CET

Moderne Flossenstabilisatoren erfreuen sich einer steigenden Nachfrage. Um den wachsenden Bedarf zu decken, hat SKF am Standort Hamburg eine Million Euro in neue Fertigungszellen und Flurförderzeuge investiert.

Göteborg / Hamburg, den 09. März 2017

Als Antwort auf die wachsende Nachfrage der Hersteller von Kreuzfahrtschiffen, großen Fähren und Expeditionsschiffen hat SKF die Fertigungskapazitäten für Flossenstabilisatoren im Hamburger Werk enorm ausgebaut: Für insgesamt rund eine Million Euro installierte das Unternehmen u. a. einen Hallenkran mit einer Hubkraft von 130 Tonnen, richtete zwei neue Montageplätze für große Stabilisatoren ein und schuf zudem Platz für die Herstellung kleinerer Einheiten.

Die erweiterten Anlagen versetzen SKF in die Lage, die Produktion ihres größten Stabilisatorsystems (S800) von acht auf sechzehn Einheiten pro Jahr zu verdoppeln. Ein solcher Stabilisator ist bis zu zwölf Meter lang, vier Meter hoch, vier Meter breit und rund 120 Tonnen schwer. Derartige Modelle kommen in den weltgrößten Kreuzfahrtschiffen zum Einsatz. Dort sorgen sie für eine Verbesserung des Fahrkomforts und der Sicherheit der Passagiere auch bei starkem Seegang.

SKF fertigt schon seit den frühen 1960er-Jahren Flossenstabilisatoren, womit derzeit über 550 Schiffe ausgerüstet sind. Sein Portfolio verschiedener Stabilisatortechnologien hat das Unternehmen derweil kontinuierlich weiterentwickelt und damit seine Führungsposition in Sachen Leistung und Effizienz weiter ausgebaut.

Eine der jüngsten Innovationen von SKF ist ein optimiertes Dynamic Stabilizer Cover (DSC), das im Laufe des Jahres in Produktion gehen soll. Dabei handelt es sich um eine flexible, pneumatische Luftkissen-Konstruktion aus Kevlar und Neopren, die die Öffnung am Flossenkasten „verschließt“. Dadurch kann das DSC den Strömungswiderstand an der Öffnung um bis zu 90 Prozent senken. Infolgedessen profitieren die Schiffsbetreiber von einem geringeren Kraftstoffverbrauch: Einsparungen von mindestens einem Prozent sind möglich.

Neben einem höheren Fahrkomfort auf Passagierschiffen dienen Flossenstabilisatoren auch der größeren Sicherheit von Frachtschiffen oder dem Halten der Position von Expeditionsschiffen während eines Einsatzes. Das Stabilisator-Portfolio von SKF beinhaltet sowohl einschwenkbare als auch nicht einschwenkbare Modelle. Bei den schwenkbaren Varianten sorgt eine fortschrittliche hydraulische Steuerung für eine höhere Zuverlässigkeit und eine besonders einfache Bedienung. Außerdem sinkt der Energieverbrauch – verglichen mit herkömmlichen Systemen – um bis zu 20 Prozent.

Aktiebolaget SKF
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E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 72.787 Mio. SEK und beschäftigte 44.868 Mitarbeiter. www.skf.de

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