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Jetzt online: Neue SKF Website zum Wälzlager-Schadensmechanismus „White Etching Cracks“

SKF Website WEC 1a
SKF Website WEC 1b
Auf der neuen Website http://www.skf.com/de/knowledge-centre/aptitude-exchange/white-papers/what-are-white-etching-cracks/index.html bündelt SKF ihr umfangreiches Expertenwissen zum Thema „White Etching Cracks“.
SKF Website WEC 2a
SKF Website WEC 2b
Die Ursachen für das multikausale Schadensphänomen „White Etching Cracks“ sind immer noch nicht vollumfänglich aufgeklärt.
SKF Website WEC 3a
SKF Website WEC 3b
Als wirksames Mittel gegen „White Etching Cracks“ hat SKF u. a. eine spezielle Brünierung entwickelt.

2017 März 31, 10:00 CET

Seit Jahrzehnten lässt sich die Lagerlebensdauer mit Hilfe bewährter Berechnungsmodelle gut prognostizieren. Die jüngsten Modelle beziehen immer mehr anwendungsspezifische Parameter mit ein und ermöglichen dadurch noch präzisere Vorhersagen. Doch selbst die modernsten Berechnungsverfahren sind derzeit nicht imstande, vorzeitige Ausfälle mit weiß anätzenden Rissen, so genannten „White Etching Cracks“, als Folge zuverlässig abzubilden. Was es mit diesem Ausfallmechanismus auf sich hat und welche Maßnahmen helfen, erläutert SKF nun auf einer eigens dafür geschaffenen Website.

Schweinfurt, den 31. März 2017

White Etching Cracks (WECs) treten bei einigen Anwendungen auf. Betroffen sind unterschiedlichste Wälzlagerarten, beispielsweise in Papiermaschinen, stufenlos geregelten Antrieben, Schiffsantrieben, Brechergetrieben, Hubwerksantrieben, Windkraftanwendungen und Kraftfahrzeugen. Ihren Namen verdanken die WECs ihrem Erscheinungsbild: Dieses resultiert aus dem veränderten Stahlgefüge, wenn ein Mikroschliff poliert und geätzt wird. Die betreffenden Bereiche bestehen aus feinstem, nanokristallinem, karbidfreiem Ferrit, das unter dem Mikroskop – aufgrund der geringen Anätzung des Werkstoffs – weiß hervortritt.

Mittlerweile ist bekannt, dass WECs sowohl in normaler Wälzlagerermüdung (insbesondere bei größeren Lagern) als auch in Lagerfrühausfällen auftreten können. Das tückische an Frühausfällen dieser Art ist jedoch, dass sie nicht durch „klassische“ Wälzkontaktermüdungsmechanismen hervorgerufen werden. Zwar kann die klassische (unter und an der Laufbahnoberfläche entstehende) Ermüdung mithilfe der bekannten Lagerlebensdauerberechnungsverfahren prognostiziert werden. Vorzeitige Ausfälle mit WECs hingegen lassen sich damit zurzeit noch nicht absehen. Umso schwieriger wird es, ihnen vorzubeugen.

Allerdings ist es im Rahmen der SKF Forschung und der intensiven Zusammenarbeit mit externen Forschungseinrichtungen sowie Anwendern aus vielen betroffenen Branchen gelungen, „Licht ins Dunkel“ zu bringen und diverse Möglichkeiten zur Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit zu realisieren. Dazu gehört unter anderem eine spezielle, von SKF entwickelte Brünierung. Dabei handelt es sich um einen besonderen Oberflächenveredelungsprozess, der signifikante Leistungsverbesserungen zu akzeptablen Kosten bietet. Die SKF Brünierung der Lagerkomponenten (z.B. Ringe, Rollen) kann Rissen, schlupfbedingten Schäden (z.B. Anschmierungen) und Oberflächenzerrüttung (unter Umgebungseinflüssen wie Feuchtigkeit oder chemischen Angriffen) entgegenwirken.

Mehr zum Thema auf http://www.skf.com/de/knowledge-centre/aptitude-exchange/white-papers/what-are-white-etching-cracks/index.html

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 72.787 Mio. SEK und beschäftigte 44.868 Mitarbeiter. www.skf.de

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