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Automatisierte Einhaltung von Emissionsgrenzen für die Schifffahrt: SKF BlueMon ist auf die anstehenden Gesetzesänderungen vorbereitet

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SKF BlueMon fuer Gesetze von morgen_b
Als intelligenter „Umweltdatenhub“ nimmt das aktualisierte SKF BlueMon System nun auch Abgassignale auf und ist dadurch bereits auf bevorstehende Änderungen von Emissionsvorschriften vorbereitet.

2017 Juni 08, 10:00 CET

Das erweiterte SKF BlueMon Umweltmonitoringsystem für Schiffsemissionen spart Zeit und hilft bei der Vermeidung von Strafzahlungen, da es die Einhaltung der Anforderungen nach MARPOL 73/78 Annex VI automatisiert.

Göteborg / Schweinfurt, den 08. Juni 2017

SKF hat ihr BlueMon Umweltmonitoringsystem erweitert, um die Auflagen zur Vermeidung der Luftverunreinigung durch Schiffe gemäß MARPOL 73/78 Annex VI zu erfüllen.

Da die Zahl der Emission Control Areas (ECAs) zunimmt und die Grenzwerte strenger werden, gestaltet sich die Einhaltung der Vorgaben für die Schiffsbetreiber immer schwieriger und zeitaufwendiger. Durch die Änderung des Annex VI von MARPOL 73/78, die im Januar 2020 in Kraft tritt, empfiehlt es sich nun erst recht, die Einhaltung der Emissionsgrenzen mit SKF BlueMon zu automatisieren.

Bei der 2015 in den Markt eingeführten Version von SKF BlueMon steht der Annex I der MARPOL 73/78-Regularien im Fokus. Darüber hinaus können Daten von verschiedensten Sensoren erfasst und analysiert werden und dank der Mapping-Funktion zu jedem beliebigen Zeitpunkt visuell in Zusammenhang mit der geographischen Position des Schiffes in Bezug auf die jeweiligen ECAs gebracht werden. So warnt das System die Mannschaft, wenn das Schiff in ein Schutzgebiet mit anderen Emissionsgrenzwerten einfährt, hilft, deren Einhaltung zu bestätigen und kann mithilfe von Ventileinstellungen sogar automatisch die Emissionen regulieren.

Die Revision von MARPOL Annex VI führt nun zu strengeren Auflagen der Regeln Nr. 13 und 14 bis zum Jahr 2020. Regel 13 bezieht sich auf die Emissionsgrenzwerte für Stickoxide (NOx), die neue Richtlinien für den Betrieb von Motoren oder die Entwicklung neuer sauberer Technologien erforderlich macht; Regel 14 schreibt den Einsatz von schwefelarmem Kraftstoff oder die Wäsche der Abgase vor, um Schwefeloxide (SOx) zu entfernen.

Um auf diese Änderungen vorbereitet zu sein, wurde das SKF BlueMon Informationssystem aktualisiert. Als intelligenter „Umweltdatenhub“ nimmt es nun zusätzlich Abgassignale über analoge und digitale Eingänge wie auch über MODBUS-Netzwerkverbindung entgegen und bereitet diese in Bezug auf Annex VI auf. Das System ist mit Sensoren verschiedener Hersteller kompatibel und kann vom Kunden oder von SKF Experten installiert werden.

Die Daten werden mindestens 24 Monate lang an Bord gespeichert, können aber zur besseren Zugänglichkeit und Archivierung mittels Cloudtechnologie an Land übertragen werden. Für bestimmte Gruppen wie Schiffseigner, Flottenmanager und Techniker sowie für Drittparteien wie Diagnosedienstleister und die Küstenwache kann ein sicherer Zugang – einschließlich Fernzugriff – eingerichtet werden.

Durch seine integrierte, benutzerfreundliche und intelligente Funktionalität reduziert SKF BlueMon die Arbeitsbelastung der Mannschaft, kann hohe Strafgebühren vermeiden und unterstreicht das Engagement des Anwenders in Sachen Klimaschutz.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

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