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SKF eröffnet Software-Center für Zustandsüberwachung in Schweden

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Im neuen Software Center für Zustandsüberwachung will SKF u. a. Augmented Reality-Anwendungen weiterentwickeln.

2017 Juni 27, 10:00 CET

Göteborg / Schweinfurt, den 27. Juni 2017

Der Markt für Produkte und Dienstleistungen für die Zustandsüberwachung von Industriemaschinen wächst ständig. Mit der Eröffnung eines Software-Centers zur Entwicklung von Technologien der nächsten Generation im Bereich der Zustandsüberwachung tätigt SKF eine weitere wichtige Investition in Schweden.

„Momentan stellen wir Mitarbeiter ein. Die Mannschaft wird etwa 50 Entwickler umfassen, von denen der überwiegende Teil in Göteborg sitzt“, erklärt Fredrik Magnusson, Chef der neuen Softwareentwicklungseinheit bei SKF.

Diese Änderung ist eine Folge der konzernseitigen Entscheidung, sämtliche Kompetenzen für die Entwicklung von Hard- und Software für Europa in Göteborg und Luleå in Schweden sowie Aberdeen und Livingston in Schottland zu bündeln. Die größte Einheit befindet sich dann in Göteborg, sie ist verantwortlich für die Softwareentwicklung der Technologie der nächsten Generation.

„Global gesehen bietet der Aufbau dieses Centers in Göteborg einen strategischen Mehrwert. Hier in Westschweden macht die Entwicklung des Internets der Dinge, der Digitalisierung und der Entwicklung smarter Lösungen für die Industrie erhebliche Fortschritte. Viele große Unternehmen haben ihre entsprechenden Kompetenzen hier konzentriert. Hier ist der Ort des Geschehens“, meint Magnusson. „Wir sehen es auch als einen Vorteil, so nahe am Hauptsitz des Konzerns und anderen Forschungseinheiten innerhalb von SKF zu sein.“

Beschäftigung von 50 Mitarbeitern
Das Software Center in Schweden wird um die 50 Mitarbeiter beschäftigen, wovon der überwiegende Teil in Göteborg tätig sein wird. Die Einheit in Luleå, die seit den späten 1980er Jahren Onlinesysteme entwickelt und produziert, wird durch fünf weitere Mitarbeiter verstärkt.

„Eine der wichtigen strategischen Grundausrichtungen von SKF ist die Unterstützung der Kunden bei ihren rotierenden Anwendungen. Wir sehen ein ganz erhebliches Potenzial am Markt für Dienstleistungen und mobile Lösungen für die effiziente Instandhaltung, da immer mehr Unternehmen von einer reaktiven zu einer eher proaktiven Instandhaltungsstrategie übergehen“, erklärt Magnusson.

Instandhaltungsbedingte Betriebsstörungen
Es ist nämlich möglich, auf elektronischem Wege eine Vielzahl an Informationen über den Zustand von Maschinen und betriebliche Abweichungen zu erhalten. Abhängig von dem Laufverhalten der sich im Betrieb befindlichen Lager können dann entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen definiert werden. Ziel ist es, ungeplante Produktionsstopps weitestgehend zu vermeiden, denn schließlich sind diese mit erheblichen Kosten verbunden.

SKF nimmt bei der Entwicklung von Zustandsüberwachungsprodukten und -leistungen seit Ende der 1980er Jahre eine Spitzenposition ein und betreibt u.a. intensive Forschungen auf diesem Gebiet in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Luleå.

Aktiebolaget SKF
        (publ)

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 72.787 Mio. SEK und beschäftigte 44.868 Mitarbeiter. www.skf.de

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