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Hightech-Komponenten für Drehgestelle: Moderne Koncar-Fahrzeuge sicher mit SKF unterwegs

SKF in Koncar Zuegen a Foto Michael Kuschke
Die EMU „Koncar KEV Class 6112“ ist mit Radsatzlagereinheiten und Zustandsüberwachungstechnik von SKF ausgestattet (Bild: Michael Kuschke).

2018 Februar 06, 10:00 CET

SKF stattet Koncar KEV, einen kroatischen Schienenfahrzeughersteller, mit Radsatzlagergehäusen und Lagern samt Zustandsüberwachungstechnik aus. Diese Lösungen setzt Koncar in seinen jüngsten Niederflur-Fahrzeugen ein. Das gilt sowohl für die vollelektrische als auch die dieselelektrische Version der Züge.

Göteborg / Schweinfurt, den 06. Februar 2018

Koncar und SKF haben bereits im Jahr 2008, in einer frühen Projektphase für die neuen KEV-Züge, zusammengearbeitet. Damals waren EMUs (Electric Multiple Units) und DMUs (Diesel Multiple Units) für den renommierten Lokomotivhersteller noch technologisches „Neuland“, sodass sich die Kroaten mit SKF gleich einen ebenso kompetenten wie zuverlässigen Zulieferer an Bord holen wollten.

Dank der frühen Einbindung der SKF Experten profitierten die Koncar-Konstrukteure also schon bei der anspruchsvollen Entwicklung der neuen Züge vom umfangreichen Bahntechnik-Know-how des Unternehmens. Abgesehen davon beauftragten sie SKF damit, den 2009 realisierten Prototypen mit diversen Komponenten auszustatten. Wenig später fuhren damit auch zwei zusätzliche „Vorserien-Modelle“ der Züge los. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass sich Koncar vor vier Jahren dazu entschied, SKF auch in die Serienfertigung von 20 vollelektrischen und einer dieselelektrischen Einheit einzubinden.

Die modernen KEV-Niederflur-Fahrzeuge rollen auf fünf bzw. vier Drehgestellen. Daran kommen nun mit Sensoren ausgestattete SKF Kegelrollen-Radsatzlagereinheiten für die Lenkarmgehäuse (inklusive Erdungskontakt) zum Einsatz. Die eingebaute Sensortechnik überwacht u. a. die Lagertemperaturen und -drehzahlen für die Gleitschutzvorrichtung des Fahrzeugs (also das „Anti-Blockier-System“) und trägt somit zu dessen Betriebssicherheit bei. Außerdem konnte Koncar durch das gebündelte Paket „aus einer Hand“ einige Teilbereiche seiner Lieferkette vereinfachen. Nicht zuletzt senken die vollintegrierten Lösungen von SKF den Montage- bzw. Instandhaltungsaufwand und minimieren die Komplexität des Lagerzustandsüberwachungssystems.

Die erste damit serienmäßig ausgestattete EMU (Koncar KEV Class 6112 mit vier Wagen) wurde am 30. März 2015 an die kroatische Eisenbahngesellschaft HŽ PP übergeben. Knapp ein Jahr später feierte dort auch die dieselelektrische Serienversion ihre Premiere (Koncar KEV Class 7023 mit drei Wagen). Inzwischen sind alle genannten Fahrzeuge auf Kroatiens Schienen mit SKF an Bord unterwegs.

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E-Mail:dietmar.seidel@skf.com

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