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Großauftrag in Portugal: Bahn-Instandhalter setzt auf wartungsarme Radsatzlager von SKF

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Der portugiesische Eisenbahn-Instandhalter EMEF stattet 79 Corail-Reisezugwaggons mit insgesamt 632 Kegelrollenlagereinheiten von SKF aus (Bild: Tiago Miranda).
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Gegenüber der bisherigen Lösung bieten die Kegelrollenlagereinheiten von SKF deutlich längere Wartungsintervalle und geringere Lebenszykluskosten.
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Die Kegelrollenlagereinheiten von SKF lassen sich wesentlich einfacher montieren und demontieren als die bisherige Lagerung auf Basis von zwei einzelnen Kegelrollenlagern.

2018 Juli 05, 10:00 CET

Vom portugiesischen Eisenbahn-Instandhalter Empresa de Manutenção de Equipamento Ferroviário S.A. (EMEF) hat SKF einen Großauftrag über wartungsarme Kegelrollenlagereinheiten erhalten. Insgesamt 632 dieser Einheiten werden die bisherigen Radsatzlagerungen in Y32-Drehgestellen von Corail-Personenwaggons ersetzen.

Göteborg / Schweinfurt, den 05. Juli 2018

SKF liefert dem portugiesischen Eisenbahn-Instandhalter EMEF abgedichtete, vorgefettete Kegelrollenlagereinheiten (Tapered Roller Bearing Units; TBUs) der Abmessung 130 x 220 mm. Diese ersetzen eine auf Kegelrollenlagern basierende Anordnung mit gleichen Anschlussmaßen in Corail-Reisezugwaggons. Der Austausch an den Drehgestellen vom Typ Y32 erfordert lediglich eine einfache Modifikation des Achslagergehäuses und der hinteren Abdeckung, was EMEF problemlos selbst durchführen kann.

EMEF steigt auf die TBUs von SKF um, weil sie geringere Lebenszykluskosten und längere Wartungsintervalle mit sich bringen: von den zuvor üblichen 500.000 km auf nun 800.000 km (bzw. acht Jahre; je nachdem, was früher eintritt). Darüber hinaus ist die neue TBU-Lösung von SKF wesentlich einfacher zu montieren und zu demontieren als die bisherige Lagerung: Das alte Konzept fußt auf zwei einzelnen, aufeinander abgestimmten Kegelrollenlagern, deren Abstand durch Distanzringe verschiedener Hersteller eingestellt wurde.

Vor der Entscheidung hat EMEF die TBUs von SKF ausgiebig getestet. Schon seit 2012 befanden sich 16 dieser Einheiten im Probebetrieb. Acht davon wurden nach einer Laufleistung von 500.000 Kilometern zu Inspektionszwecken ausgebaut. Dabei stellte sich heraus, dass deren Zustand „sehr gut“ war. Angesichts dieses überzeugenden Ergebnisses hat EMEF beschlossen, alle 632 Radsatzlagerungen der 79 Corail-Waggons durch die Lösung von SKF zu ersetzen. Diese Maßnahme soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

SKF ist ein globaler Zulieferer der Bahnindustrie, der sowohl für den Güter- als auch Personenverkehr maßgeschneiderte Lösungen bereithält. Das Unternehmen beliefert OEMs und Endkunden mit einer breiten Produktpalette über alle Technologieplattformen des Unternehmens hinweg. Dazu gehören u. a. Radsatzlager, Achslagergehäuse, Lagerungen für den Antriebsstrang, Schmiersysteme, Dichtungslösungen und Zustandsüberwachungssysteme. Hinzu kommen Nachmarkt-Dienstleistungen wie beispielsweise die Wiederaufarbeitung von Lagern, Produkt-Upgrades und -Schulungen sowie Vor-Ort-Engineering.

Einen Eindruck von diesem umfassenden Portfolio vermittelt SKF in der Zeit vom 18. bis 21. September auf der InnoTrans in Berlin. Besucher der InnoTrans finden SKF in Halle 22 am Stand 611.


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Pressekontakt :
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter. www.skf.de   

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