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Elektrifizierte Antriebsstränge möglichst effizient entwickeln: eDSIM-Konferenz diskutierte über digitale Zwillinge der Zukunft

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So leistungsfähig die derzeitigen Simulationsprogramme auch sein mögen: Die Berechnung eines perfekten elektrifizierten Antriebsstrangs verlangt nach mehr (Bilder: Romax).

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Auf der ersten eDSIM-Konferenz von SKF und Romax diskutierten mehr als 120 Experten aus verschiedensten Fachbereichen darüber, wie sich Simulationsprogramme für elektrifizierte Antriebsstränge perfektionieren lassen.

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Dr. Victoria van Camp, Vorstandsmitglied der SKF AB und Leiterin Technologieentwicklung, erläuterte dem Auditorium, wie Zustandsüberwachungserkenntnisse aus dem neuen Großlager-Prüfzentrum von SKF dazu beitragen können, künftige Produktsimulationen zu optimieren.

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Um die Entwicklung von elektrifizierten Antriebssträngen weiter voranzutreiben, peilen SKF und Romax fürs nächste Jahr bereits eine zweite eDSIM-Konferenz an.

2018 Oktober 17, 10:00 CET

Um die computergestützte Entwicklung von hocheffizienten elektrifizierten Antriebssträngen voranzutreiben, haben SKF und Romax Technology zur ersten electrified Driveline SIMulation (eDSIM)-Konferenz geladen. Mit Erfolg: Über 120 Experten tauschten sich zwei Tage lang darüber aus, wie der perfekte „digitale Zwilling“ eines künftigen Stromer-Strangs aussehen sollte.

Schweinfurt, den 17. Oktober 2018

Je komplexer die Anwendungen, desto größer die Herausforderungen für die Entwickler, Konstrukteure und Anwendungstechniker. Das gilt für neuartige Lösungen natürlich erst recht. Um dafür die beste Technologie, ein funktionales Design und die geeigneten Materialien auszuwählen und aufeinander abzustimmen, sind Simulationen eine große Hilfe: Sie ermöglichen es, verschiedene Produktkonfigurationen ohne teuren Maschinen- und Materialaufwand zu testen und zu vergleichen.

In Bezug auf elektrifizierte Antriebsstränge existiert derzeit aber noch kein Simulationsprogramm, dass die enormen Potenziale dieser zukunftsträchtigen Antriebstechnik wirklich umfassend abbilden könnte. Aus diesem Grund haben SKF und Romax kürzlich die erste „electrified Driveline SIMulation“ (eDSIM)-Konferenz ausgerichtet – und damit offenbar ins Schwarze getroffen: Zwei Tage lang diskutierten über 120 hochrangige Experten aus Wissenschaft und Technik darüber, wie sich die numerische Analyse von elektrifizierten Antriebssträngen optimieren lässt.

Dabei handelt es sich um eine äußerst komplexe Aufgabe, wie insgesamt 21 Vorträge von 16 verschiedenen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen veranschaulichten: Die Referenten beschäftigten sich beispielsweise mit der Ölkühlung von Elektromotoren, Berechnungen von dynamischen Lasten im Hochdrehzahlbereich von Getrieben für elektrische Antriebe oder auch elektromechanischen Herausforderungen in Hybridantrieben. Zudem erläuterte Dr. Victoria van Camp, Vorstandsmitglied der SKF AB und Leiterin Technologieentwicklung, wie jüngste Erkenntnisse aus der modernen Zustandsüberwachung dazu beitragen können, die Produktsimulation, das Maschinendesign und letztendlich die Laufzeiten von Maschinen zu verbessern.

Unmengen von interagierenden Variablen
Das breit gefächerte Themenspektrum kam nicht von ungefähr. Denn um den Antriebsstrang – weit über seine einzelnen Komponenten hinaus – als komplettes System zu erfassen, muss das dynamische Zusammenspiel aller beteiligten Komponenten berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck tauschten sich auf der Konferenz u. a. Software-Entwickler, Schmierstoff-Experten, Automobilzulieferer, Elektro- und Elektronik-Fachleute, Getriebekonstrukteure, Materialwissenschaftler und Leichtbau-Pioniere sowie Umwelttechniker über ihre jeweiligen Fachgebiete aus. Dabei standen strukturelle, dynamische, thermische, strömungsmechanische, tribologische, geräuschtechnische und auch elektromagnetische Aspekte im Mittelpunkt: Weil deren Wechselwirkungen die Gesamtperformance des Systems maßgeblich beeinflussen, müssen künftige Computer Aided Engineering-Werkzeuge all diese Variablen optimal aufeinander abstimmen.

Umso wichtiger war es, dass die Tagung eine gemeinsame Plattform für die verschiedenen involvierten Fachgebiete bot – und durch den „Blick über den Tellerrand“ für so manches „Aha-Erlebnis“ beim ein oder anderen Experten sorgte. Das galt insbesondere für die Themengebiete Fluid Dynamics, Noise Vibration Harshness (unerwünschte Geräusche im Fahrzeug) und dynamische Simulationen im Hochdrehzahlbereich.

Industrie 4.0 im Blick
Neben der Entwicklung noch leistungsstärkerer Simulationsprogramme hatten die eDSIM-Teilnehmer zudem den Megatrend „Industrie 4.0“ im Blick – schließlich spielen Daten nicht nur beim Engineering, sondern auch in punkto „Produktion“ eine immer wichtigere Rolle: Durch die voranschreitende Digitalisierung fließen Konstruktionsdaten verstärkt als Startpunkt des Produktlebenszyklus-Managements direkt in automatisierte Fertigungsprozesse ein. Das verlangt im Endeffekt auch nach neuen Prozessen zwischen Entwicklungspartnern, Kunden und Lieferanten. Wie man diese Prozesse gestalten könnte, wurde auf der Konferenz also ebenfalls diskutiert. Denn im Grunde arbeiten die verschiedenen Fachleute auf die gleichen Ziele hin: Ihnen allen geht es darum, die Produktivität weiter zu maximieren, die Entwicklungszeiten sogar noch zu verkürzen, die Wertschöpfung zu steigern und zusätzliche Innovationen voranzutreiben.

Da sich an diesen Zielen auch in Zukunft nichts ändern wird, spielen SKF und Romax bereits mit dem Gedanken, der eDSIM-Premiere im nächsten Jahr eine zweite Veranstaltung folgen zu lassen. Die Resonanz auf die erste Konferenz war jedenfalls durchweg positiv. Einhelliger Tenor: „Ein ideales Forum, um sich zu den Themen Simulation und Engineering 4.0 auszutauschen – mit einem sehr facettenreichen Portfolio an Vorträgen und Teilnehmern!“

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail:dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter. www.skf.de

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