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Die Geschichte von SKF

Weniger Reibung, geringere Kosten Sie sparen Energie und Zeit. Die nachstehenden Zeitspannen geben an, wie SKF Wissen zur Entwicklung in Industriebranchen und zur Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität seit 1907 beigetragen hat.

Durch Klicken auf die Zeitspannen erhalten Sie detailliertere Informationen:

  • Büros
  • Fertigungsstätten
  • Bearbeitungszentren
  • Solution Factories
  • 1907-1919
    SKF map 1919 0901d196801ab8b9
    Übersicht:
    Umsatz 1919:
    100 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    14.000
    Die erste Skizze von Sven Wingquist

    Die erste Skizze von Sven Wingquist (1907)

    Sven Wingquist

    Sven Wingquist, Erfinder des zweireihigen Pendelkugellagers

    Die Fabrik in Hartford (USA) wurde 1915 errichtet.

    Die Fabrik in Hartford (USA) wurde 1915 errichtet.

    Die Arbeiter in Göteborg posieren für ein Foto vor der Fabrik (1916).

    Die Arbeiter in Göteborg posieren für ein Foto vor der Fabrik (1916).

    • 1907
      Die Aktiebolaget Svenska Kullagerfabriken wird am 16. Februar 1907 gegründet. Sven Wingquist, der Erfinder des zweireihigen Pendelkugellagers, gehört zu den Gründungsmitgliedern und wird der erste Geschäftsführer des Unternehmens. Axel Carlander wird zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmt. Das Stammkapital beläuft sich auf 110.000 schwedische Kronen. Am 6. Juni wird der erste Patentantrag eingereicht. Das Patent wird in zehn Ländern erteilt. Die erste Fabrik wird in Säve Strandgata (Göteborg) gebaut.

      1908  
      Eröffnung von Niederlassungen in Deutschland und Frankreich. In Finnland, der Schweiz, Belgien, Dänemark, Österreich und Australien nehmen Handelsvertreter ihre Tätigkeit auf.

      1909 
      Gründung der Niederlassung SKF Ball Bearing Co. in New York. Eröffnung einer kleinen Werkstatt in Paris. In Italien, Argentinien und Japan werden Handelsvertreter angeworben.

      1910
      Skefko Ball Bearing Co. Ltd (Gesellschaft mit begrenzter Haftung) in Großbritannien registriert. Die Bauarbeiten für ein Werk in Luton beginnen. Handelsvertreter nehmen in Norwegen, Portugal und den Niederlanden ihre Tätigkeit auf.

      1911  
      Das Werk in Luton wird in Betrieb genommen. Es fertigt 180 Wälzlager pro Tag. In Frankreich und Deutschland werden Niederlassungen als Kapitalgesellschaften gegründet. In Russland, Spanien und Polen nehmen Handelsvertreter ihre Tätigkeit auf.

      1912 
      Bau eines Labors in Göteborg. In Bulgarien, Rumänien und Mexiko nehmen Handelsvertreter ihre Tätigkeit auf. Die britische Niederlassung ernennt Handelsvertreter für Indien, China und Südafrika.

      1913  
      Gründung einer Firma in Dänemark. Handelsvertreter in Serbien nimmt Tätigkeit auf. SKF beschäftigt 3.200 Mitarbeiter und stellt 1,3 Millionen Wälzlager her.

      1914 
      Gründung von Tochterunternehmen in Norwegen, Belgien, den Niederlanden und Russland. Gründung der „Aktiebolaget S.A. des Roulements à Billes Suédois SKF“ in Göteborg für die Geschäftstätigkeit in Brasilien. Das britische SKF Unternehmen gründet eine Vertriebsorganisation in Südafrika.

      1915
      Die Herstellung eines einreihigen Wälzlagers mit Einfüllnut („Volvo-Kugellager“) beginnt. Gründung eines Unternehmens in Hartford (USA) und Bau einer Fabrik. Eröffnung einer Niederlassung in Rio de Janeiro und Ernennung eines Vertreters in Uruguay. Gründung einer Vertriebsorganisation in Norwegen.

      1916 
      Erstnotierung der SKF Aktie an der Börse in Stockholm. Übernahme von Hofors Bruk, einem der ältesten Bergbau- und Verhüttungsbetriebe in Schweden. Übernahme von Hess-Bright Manufacturing Co. in Philadelphia (USA). Gründung von Tochterunternehmen in Österreich und China. Übernahme von Grönkvists Mekaniska Verkstad in Katrineholm, Schweden. Gründung einer Vertriebsorganisation für Südamerika. Die ersten Vertriebsniederlassungen werden in Argentinien und Chile eröffnet.

      1917  
      Bau einer Kugellagerfabrik in Bois-Colombes, Frankreich. Gründung von Vertriebsorganisationen in Kanada und Uruguay; die kanadische Organisation ist eine Tochter der US-Organisation. Ernennung von Handelsvertretern in Ungarn und Siam (heute Thailand).

      1918 
      Übernahme von "The Atlas Ball Co." (Philadelphia) zur Sicherung der Versorgung mit Stahlkugeln in den USA. Vertriebsbüro in Peru eröffnet. Verstaatlichung der Fabrik in Moskau.

      1919  
      Björn Prytz ersetzt Sven Wingquist als Geschäftsführer. Gründung von Tochterunternehmen in Italien und der Tschechoslowakei. Büro auf Java eröffnet. Die Industrie leidet noch an den Kriegsfolgen: Rückgang der Lagerproduktion um 23 %. Die Fertigungs- und Vertriebsorganisationen in den USA werden als „SKF Industries Inc.“ zusammengeführt. Arvid Palmgren entwickelt das Pendelrollenlager.
  • 1920-1939
    SKF map 1939 0901d196801ab8bb
    Übersicht:
    Umsatz 1939:
    460 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    40.000
    SKF Lager, 1921

    SKF Lager, 1921

    Das SKF Tochterunternehmen AB Volvo stellt zehn Test-PKW her (1926).

    Das SKF Tochterunternehmen AB Volvo stellt zehn Test-PKW her (1926).

    SKF Göteborg, Schweden 1938

    SKF Göteborg, Schweden 1938

    • 1920 
      Tochterunternehmen in Mexiko und Niederlassungen in Australien und Algerien gegründet.

      1921 
      Ernennung eines Vertreters in Neuseeland. Bildung einer Vertriebsorganisation in Zürich.

      1922
      Ende der Rezession. Gründung von Tochterunternehmen in Polen und Jugoslawien. Handelsvertreter ernannt für Lettland, Ägypten, Ecuador, Paraguay, Guatemala und El Salvador. Produktangebot um Kegelrollenlager erweitert. Eröffnung eines Büros in Wien zur Vertriebsorganisation und -kontrolle in Osteuropa. Übernahme der Vertretung in Japan und Umwandlung in ein SKF Tochterunternehmen.

      1923
      Schrittweise Steigerung der Produktion. Gründung eines Tochterunternehmens auf Kuba, das zusätzlich für den Vertrieb in Kolumbien und Venezuela zuständig ist. Skefko, Luton, eröffnet eine Niederlassung in Britisch-Indien, die zusätzlich für den Vertrieb in Burma zuständig ist. Ernennung von Vertretern in Estland und Litauen. 

      1924 
      Das Wirtschaftswachstum setzt sich fort. SKF erreicht mit knapp 6,5 Mio. Wälzlagern einen neuen Fertigungsrekord. Gründung eines Tochterunternehmens in Griechenland. Die Vertriebsaufsicht für Osteuropa und den Balkan wird an ein Büro in Prag übertragen.

      1925
      Eröffnung von Tochterunternehmen in Spanien, Bulgarien, Rumänien und Ägypten. Ernennung von Vertretern in Kolumbien und Venezuela. Übernahme der Nordiska Kullager AB (Göteborg).

      1926 
      Das SKF Tochterunternehmen AB Volvo stellt zehn Test-PKW her.

      1927
      Gründung von Tochterunternehmen in Portugal, Bolivien und Venezuela. Ernennung eines Vertreters auf den Philippinen.

      1928 
      Erhöhung des Stammkapitals auf 106 Mio. Kronen; Erstnotierung der SKF Aktie an der Börse London. Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am französischen Unternehmen Compagnie d'Applications Mécaniques (CAM). Gründung von Tochterunternehmen in Neuseeland, der Türkei und Ungarn.

      1929
      Erstnotierung der SKF Aktie an der Börse Paris. Durch einen Vertrag mit einer Bank in New York ist ein Tausch gegen US-Zertifikate möglich, die an der New York Produce Exchange und der Chicago Stock Exchange gehandelt werden. Übernahme von sieben Kugellagerfabriken in Deutschland. Gründung der Vereinigten Kugellagerfabriken A.G. mit Fertigungszentren in Schweinfurt und Cannstatt. Übernahme der Lidköpings Mekaniska Verkstads AB (Schweden).

      1931 
      Verlegung der deutschen Zentrale von Berlin nach Schweinfurt. Beginn der Weltwirtschaftskrise.

      1932 
      Gründung eines Tochterunternehmens in Japan.

      1933 
      Ausweitung der Fertigung. Gründung eines Tochterunternehmens in Indien. Ernennung von Vertretern im Iran und auf Zypern. Fabrikschließung in Hartford (USA) und Verlegung von Zentrale und Fertigung nach Philadelphia.

      1934
      Auflösung der Tochterunternehmen in Venezuela und Ecuador; Ernennung von Vertretern. Ernennung eines Vertreters auf der Dominikanischen Republik.

      1935
      Erstnotierung der SKF Aktie an der Börse Genf. AB Volvo wird von SKF unabhängig.

      1936 
      Auflösung des Tochterunternehmens in Ägypten. Ernennung von Vertretern in Kairo und Beirut.

      1937 
      Eröffnung der SKF Berufsschule. Uno Forsberg ersetzt Björn Prytz als Geschäftsführer. Wahl von Björn Prytz zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

      1938 
      Großausbau der LMV-Fabrik in Lidköping (Schweden). Übernahme der französischen Kugellagerfabrik Malicet et Blin (MAB). Bau einer Kugellagerfabrik in der Nähe von Berlin. Sven Wingquist tritt die Nachfolge von Björn Prytz als Aufsichtsratsvorsitzender an.

      1939 
      Bildung einer Vertriebsorganisation in Bratislava (Slowakische Republik). Ernennung von Vertretern in Estland und Nicaragua. Ein neuer Lagertyp – das Axial-Pendelrollenlager – wird von SKF entwickelt und auf den Markt gebracht.
  • 1940-1959
    SKF map 1959 0901d196801ac107
    Übersicht:
    Umsatz 1959:
    1.900 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    45.000
    1957 kauft SKF das Hellefors-Stahlwerk

    1957 kauft SKF das Hellefors-Stahlwerk

    Hauptsitz der SKF Gruppe, Göteborg, Schweden

    Hauptsitz der SKF Gruppe, Göteborg, Schweden

    • 1940 
      Gründung von Tochterunternehmen in Mandschukuo, Polen und Australien. Kauf einer Fabrik in Philadelphia (USA). Ernennung eines Vertreters auf Island.

      1941 
      Gründung eines Tochterunternehmens in Shanghai. Schließung des Unternehmens in Bolivien und Ernennung eines Vertreters. Nach der Besetzung durch die Sowjetunion stellen die Vertretungen in Estland, Lettland und Litauen den Geschäftsbetrieb ein. Harald Hamberg tritt die Nachfolge von Uno Forsberg als Geschäftsführer an.

      1943 
      Die Niederlassungen in Argentinien und Brasilien werden zu Tochterunternehmen. Das Unternehmen in Polen wird aufgelöst.

      1947 
      Zwei neue Werke in den USA. Vertriebsorganisation in Helsinki gegründet.

      1948 
      Langsame Wiederaufnahme der Produktion in Schweinfurt und Cannstatt. Die Fabrik in der Tschechoslowakei wird verstaatlicht. Umwandlung der Niederlassung in Santiago in eine Kapitalgesellschaft. Ernennung eines Vertreters in Jugoslawien.

      1949 
      Beginn des Baus einer Fabrik in Scarborough (Kanada).

      1950 
      Baubeginn für eine Fabrik in St-Cyr-sur-Loire (Frankreich) und in Madrid. Das Unternehmen in Amsterdam beginnt mit dem Bau einer Fabrik in Veenendaal. Einführung eines neuen Pendelrollenlagers, dem „C-Lager“.

      1951 
      Das US-Unternehmen kauft eine Fabrik in Altoona (USA). Wiederaufbau der Werke in Deutschland abgeschlossen. Eröffnung einer Fabrik in Sundon (GB).

      1952 
      Das französische Unternehmen gründet in Casablanca eine Vertriebsorganisation für Marokko. Das belgische Unternehmen eröffnet ein Büro in Elizabethville (Belgisch-Kongo).

      1953
      Sven Wingquist stirbt am 17. April im Alter von 76 Jahren. Harald Hamberg wird sein Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender. Joel Larsson wird zum neuen Geschäftsführer ernannt. Die niederländische Vertriebsorganisation zieht um nach Veenendaal, wo eine neue Fabrik in Betrieb genommen wird.

      1954 
      Kauf des Kaltwalzgerüsts J.N. Eberle (Augsburg). Harald Hamberg stirbt; seine Nachfolge als Aufsichtsratsvorsitzender tritt Jacob Wallenberg an.

      1957 
      Übernahme der Stahlwerke Hellefors und des zugehörigen Kaltwalzgerüsts in Bångbro.
  • 1960-1979
    SKF map 1979 0901d196801be200
    Übersicht:
    Umsatz 1979:
    11.000 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    54.000
    Eine typische Werbung aus den frühen 60er Jahren

    Eine typische Werbung aus den frühen 60er Jahren

    Sao Paolo, Brasilien 1962

    Sao Paolo, Brasilien 1962

    • 1962 
      Bau einer Fabrik in der Nähe von São Paulo (Brasilien). Inge Stenberg tritt die Nachfolge von Joel Larsson als Geschäftsführer an.

      1963 
      In King of Prussia (USA) wird ein Forschungszentrum gebaut.

      1964 
      In Pune (Indien) wird eine Wälzlagerfabrik eingeweiht, an der SKF eine Mehrheitsbeteiligung hält. Inge Stenberg stirbt; neuer Geschäftsführer wird Folke Lindskog.

      1965 
      SKF erwirbt zwei Drittel der Anteile am italienischen Wälzlagerwerk RIV (mit Fabriken in Argentinien und Spanien) und benennt das Werk in RIV-SKF um.

      1966 
      Kauf des Werkzeugherstellers Malcus AB aus Halmstad (Schweden). Inbetriebnahme einer Wälzlagerfabrik in Uitenhage (Südafrika).

      1970 
      SKF hat 68 Fabriken; von den 67.700 Mitarbeitern sind 78 % außerhalb Schwedens tätig.

      1971 
      Inbetriebnahme einer Fabrik in Sarajevo (Jugoslawien). Die Fabrik ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer jugoslawischen Firma. Jacob Wallenberg geht in den Ruhestand. Folke Lindskog wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Lennart Johansson wird zum Geschäftsführer bestellt.

      1972 
      Inbetriebnahme eines Forschungszentrums in Niewegein (Niederlande).

      1974 
      SKF übernimmt die volle Kontrolle über das australische Wälzlagerunternehmen, an dem SKF seit 1959 Miteigentümer ist.

      1975 
      SKF wird Mehrheitsgesellschafter von The Sheffield Twist Drill and Steel Company. Eröffnung einer Fabrik für Textilmaschinen-Komponenten in Singapur.

      1976 
      Änderung des Namens der Muttergesellschaft von Aktiebolaget Svenska Kullagerfabriken in Aktiebolaget SKF. SKF Industries Inc. (USA) übernimmt McQuay-Norris Company (USA), einen Hersteller und Distributor von Fahrzeugkomponenten und Ersatzteilen.

      1978
      SKF-CAM schließt die Fabrik in Bois-Colombes. Das Werk Echuca Werk in Australien wird geschlossen, nachdem die Regierung neue Importbestimmungen erlässt.

      1979 
      Die Fiat Gruppe verkauft ihre RIV-SKF-Minderheitsbeteiligung an die SKF Gruppe. Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit IKL, einer jugoslawischen Firma aus Belgrad.
  • 1980-1999
    SKF map 1999 0901d196801c008a
    Übersicht:
    Umsatz 1999:
    36.700 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    41.000
    Nilay, Malaysia 1992

    Nilay, Malaysia 1992

    SKF Servicetechniker führen ein SKF CARB Lager durch die untere Hälfte eines SDM-Gehäuses

    SKF Servicetechniker führen ein SKF CARB Lager durch die untere Hälfte eines SDM-Gehäuses

    • 1980 
      Übertragung der Geschäftssupervision für die osteuropäischen Märkte von Wien an das neu gegründete Tochterunternehmen SKF Eurotrade AB (Göteborg). Nach 12 Jahren ohne Zugang zum Markt nimmt SKF die Geschäftstätigkeit in Simbabwe wieder auf. SKF trennt sich von der Minderheitsbeteiligung an einer iranischen Wälzlagerfirma in Tabriz. Folke Lindskog geht in den Ruhestand. Peter Wallenberg wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender.

      1981  
      Schließung des Werks in Scarborough (Kanada).

      1983
      Schließung der Fabrik in Ivry (Frankreich). Die Lagerproduktion in Frankreich konzentriert sich auf zwei Werke: Saint-Cyr-sur-Loire und Fontenay-le-Comte. Erwerb von Anderton International (GB).

      1984 
      Kauf von Fägersten & Co. (Schweden).

      1985 
      Erstnotierung der SKF Aktie an den Börsen Basel, Zürich und New York (NASDAQ). Kauf von Stellana Plast AB. SKF Spanien wird zu einem einhundertprozentigen Tochterunternehmen. Erwerb von Waldes Truarc Inc. Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Lagerhersteller Koyo (Japan). Peter Wallenberg geht in den Ruhestand. Lennart Johansson wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Mauritz Sahlin wird zum Geschäftsführer bestellt. Er ersetzt Lennart Johansson.

      1986 
      Kauf von MRC Bearings (USA). Die mexikanische Wälzlagerfirma IBISA wird zu einem einhundertprozentigen Tochterunternehmen der SKF Gruppe. SKF Steel fusioniert mit Ovako Oy Ab zu Ovako Steel AB. SKF hält einen Anteil von 50 % an dem neuen Unternehmen.

      1987 
      Übernahme von drei Lineartechnik-Unternehmen: Jacob AG (Schweiz), Transmatic (Schweden und Norwegen) und Ateco (Niederlande). Kauf des italienischen Spindel- und Kugelgewindetriebe-Herstellers Gamfior.

      1988 
      SKF übernimmt das österreichische Wälzlagerwerk Steyr Wälzlager GesmbH und das britische Unternehmen AMPEP plc, eines Herstellers von Gelenklagern für Flugzeuge. Das SKF College of Engineering nimmt seine Tätigkeit auf. Neue Vertriebsorganisationen in Thailand und Hongkong sowie Eröffnung eines Vertriebsbüros auf den Philippinen. Der nationale SKF Vertragshändler in Indonesien gründet das Unternehmen P.T. Skefindo Pramatama. Eröffnung eines Lieferzentrums in Shanghai in Zusammenarbeit mit der Shanghaier Exporthandels-Organisation.

      1989 
      Erwerb des Mehrheitsbesitzes au Palomar Technology International Inc. (USA). Palomar fertigt Zustandsüberwachungstechnik für Wälzlager. In Bangalore (Indien) und Guarulhos (Brasilien) werden Wälzlagerwerke in Betrieb genommen.

      1990 
      Kauf des italienischen Werkzeugherstellers Cofler & CSpA. Übernahme des Dichtungsherstellers CR Industries. Öldichtungsgeschäft der italienischen Firma Gallino Gomma SpA erworben. SKF Tools fusioniert mit Günther & Co. (Deutschland) zu CTT Tools. Kauf des Schwingungsüberwachungs-Experten Dymac (USA). SKF Tools erwirbt einen erheblichen Anteil an Union Butterfield Corp (USA), einem Hersteller von Hochgeschwindigkeits-Stanzwerkzeugen. Übernahme von Fixtur-Laser (Schweden). Die Firma stellt Laser-Messinstrumente her.

      1991 
      Übernahme des Schweizer Unternehmens SMM, einem Hersteller von Hochgeschwindigkeits-Spindeln für Spinnmaschinen. Das westdeutsche Tochterunternehmen Seeger-Orbis GmbH übernimmt zwei Werke in der DDR. Einführung des Channel-Konzepts in der Fertigung. Eröffnung von Vertriebsorganisationen in Polen und Bulgarien.

      1992 
      Betriebsaufnahme im neuen Werk in Malaysia. Verkauf der CTT Tools Division. Lennart Johansson geht in den Ruhestand. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender wird Anders Scharp.

      1993 
      Das Kugellager-Produktionswerk in Madrid wird verkauft. SKF verkauft im Zuge der Konzentration auf das Kerngeschäft – Wälzlager und Dichtungen – die Unternehmen Stellana AB, Fixtur-Laser AB und die französische Tochter ADR SA.

      1994 
      Übernahme des Dichtungsherstellers Goetze Elastomere GmbH. Inbetriebnahme des SKF European Distribution Centre in Tongeren (Belgien).

      1995  
      Markteinführung des CARB Toroidalrollenlagers. Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für die Fertigung von Radnabenlagereinheiten in Korea. Kauf von 80 % des polnischen Lagerherstellers FLT Poznan. Mauritz Sahlin geht in den Ruhestand. Peter Augustsson wird neuer Geschäftsführer.

      1996  
      Gemeinschaftsunternehmen mit einem Tochterunternehmen von China Railways. Gemeinsam mit dem SKF Technical Center (Detroit) wird ein Fertigungswerk für Radnabenlagereinheiten in Aiken (USA) eröffnet.

      1997
      Bildung weiterer Gemeinschaftsunternehmen in China. Zusammen mit der Wafangdian Gruppe wird ein Werk für die Produktion und den Vertrieb von Pendelrollenlagern gegründet. Chicago Rawhide und ANZAG gründen ein Joint-Venture zur Herstellung von Öldichtungen. Im koreanischen Werk SKF Hanwha Automotive Components Corporation läuft die Serienproduktion an. SKF übernimmt die Aktienmehrheit am indonesischen Wälzlagerwerk PT Logam Sari Bearindo (Jakarta). FlexLink Systems AB wird verkauft. SKF und das kanadische Unternehmen Revolve Technologies Inc gründen Revolve Magnetic Bearings Inc. Mehrheitsbesitz am Lagerwerk Lutsk (Ukraine) erworben.

      1998 
      Gründung eines weiteren chinesischen Gemeinschaftsunternehmen zusammen mit der Wafangdian Bearing Co. Ltd. Kauf von Russell T. Gilman, Herstellers von Werkzeugmaschinenspindeln (USA). Sune Carlsson wird zum Vorsitzenden und CEO ernannt. Die SKF Gruppe wird nach ISO 14001 zertifiziert.

      1999 
      Verkauf der SKF Textile Machinery Components, die über Fertigungsstätten in Cannstatt und Singapur verfügt. Verkauf des Schmiedewerks bei Arvika (Schweden). Partnerschaft mit Gamfior, einem italienischen Hersteller von geschliffenen Kugelgewindetrieben. Markteinführung der SKF Explorer Leistungsklasse. Inbetriebnahme des e-Business-Netzwerks Endorsia.com.
  • 2000-2015
    SKF map 2009 0901d196801c0089
    Übersicht:
    Umsatz 2015:
    75.997 Mio. SEK

    Anzahl der Mitarbeiter:
    46.635
    2006 wird SKF nach der Arbeitsschutzmanagementnorm OHSAS 18001 zertifiziert

    2006 wird SKF nach der Arbeitsschutzmanagementnorm OHSAS 18001 zertifiziert

    Jubiläums-Logo

    2007 feiert die SKF Gruppe ihren 100. Jahrestag

    SKF Solution Factory

    Ausweitung des Netzwerks „SKF Solution Factories“ auf 17 Einheiten zum Jahresende 2010.

    Werk in Jinan

    Einweihung der neuen Fabrik in Jinan 2012

    • 2000 
      Folgende Unternehmen werden übernommen: Development Engineering International (Berater für Anlagenpflege, Schottland), Machine Support BV (Spezialist für Präzisionsausrichtung, Niederlande), Sealpool AB (Zulieferer von Dichtungssystemen, Schweden), Diagnostic Instruments Ltd (Messtechnik, Schottland), Electrac SA (Hersteller von elektromechanischen Aktuatoren, Frankreich). Verkauf von Lidköping Machine Tools. SKF, FAG und NN Ball and Roller gründen Gemeinschaftsunternehmen für Kugelproduktion Aufkauf der umlaufenden Aktien von Revolve Magnetic Bearings.

      2001
      Übernahme von Gamfior SpA, einem führenden italienischen Hersteller von Hochgenauigkeits-Motorspindeln und Hochgenauigkeits-Kugelgewindetrieben. SKF und der Designspezialist Bertone stellen das gemeinsam entwickelte Konzeptauto FILO Drive-by-Wire vor. SKF und Timken bilden in Brasilien ein Gemeinschaftsunternehmen, das Lagerringe produziert. Die SKF Logistics Services eröffnen in Singapur ein Vertriebszentrum für den asiatischen Markt. Endorsia.com wird zum gemeinsamen Eigentum von SKF, Sandvik, Rockwell Automation, INA und Timken. Gründung des SKF Manufacturing Development Centre in Göteborg (Schweden).

      2002 
      SKF Reliability Systems expandiert durch Übernahme von Delta Consult (Niederlande) und von ERIN Engineering and Research (USA). Weitere Übernahmen: Magnetic Group (führender Hersteller von elektromechanischen Aktuatoren, Schweiz), Aerospace Bearings UK (Wälzlager für Hauptwellen und Getriebe für Strahltriebwerke), SBB (bulgarischer Hersteller mit vier Lagerwerken) und Twentieth Century Machine Co. (US-Hersteller von geschliffenen Kugelgewindetrieben). Das Gemeinschaftsunternehmen SKF Bearings Co. Ltd. (Shanghai) nimmt die Produktion von Rillenkugellagern mit kleinem Querschnitt auf.

      2003
      Tom Johnstone tritt die Nachfolge von Sune Carlsson als Geschäftsführer und CEO an. Übernahmen: Scandrive Control AB (Hersteller von Servogetrieben für die Druckbranche, Schweden) und Rolling Stock Supply & Service Pty Ltd (Servicespezialist für Schienenfahrzeuglager, Australien). Verkauf der Komponentenfertigung in den Niederlanden. Die SKF Gruppe beschließt ein Delisting der SKF Aktie an den Börsen Paris, Zürich und NASDAQ.

      2004 
      Kauf der Willy Vogel AG, einem Weltmarktführer für Schmiersysteme. Eröffnung eines Zentrums für Industriedienstleistungen in Moskau. Erwerb der restlichen 40 Prozent der Anteile an Anhui CR Seals Co. Ltd in China.

      2005 
      Delisting der SKF Aktie an der London Stock Exchange. Kauf von Jaeger Industrial Ltd (Taiwan), eines führenden Herstellers elektromechanischer Hubzylinder. Übernahme von Sommers Industriteknik AB, Vertragshändler von Vogel Schmiersysteme in Schweden. Nach langjähriger Zusammenarbeit im Stahlgeschäft gründen SKF, Rautaruukki und Wärtsilä das Gemeinschaftsunternehmen Oy Ovako AB.

      2006 
      SKF wird nach dem Arbeitsschutz-Managementsystem OHSAS 18001 zertifiziert. Übernahme von 51% der Anteile am nordamerikanischen Dichtungshersteller Macrotech Polyseal Inc. Die SKF Lebensdauertheorie wird als ISO-Norm für Lagergebrauchsdauer-Berechnungen anerkannt. SNFA SAS, ein führender französischer Hersteller von Lagerungen für die Luft- und Raumfahrt sowie für Werkzeugmaschinen, wird gekauft. Kauf eines führenden finnischen Unternehmens für Schmiersysteme. SKF, Rautaruukki und Wärtsilä verkaufen Oy Ovako Ab. Übernahme von Precision Balancing & Analyzing, einem US-amerikanischem Spezialisten für die Reparatur und Modernisierung von Werkzeugmaschinenspindeln. Kauf von Monitek, einem führenden australischen Dienstleister für die zustandsabhängige Instandhaltung. Übernahme der Economos Austria GmbH, einem Anbieter von Industriedichtungen.

      2007  
      SKF feiert den 100. Jahrestag. Produktionsaufnahme in zwei neuen Fabriken in Korea und einem neuen Werk in China. Größere Übernahmen: ABBA (Hersteller von Linearführungen, Zentrale in Taiwan), S2M (führender französischer Hersteller von Magnetlagern), Baker Instruments (führender US-Hersteller von Prüf- und Diagnosetechnik), Automatic Lubrication Systems (kanadischer Dienstleister für mobile Transporttechnik), Preventive Maintenance Company Inc (führender US-Dienstleister für die zustandsabhängige Instandhaltung). Verkauf der Schmiede in Lüchow (Deutschland). Entwicklung zahlreicher Produkte und Dienstleistungen, darunter energieeffiziente Lager mit mindestens 30 Prozent weniger Lagerreibung.

      2008
      Im Jahr 2008 werden u.a. folgende Unternehmen übernommen: das Metallstangengeschäft von American QPM Aerospace, zwei Werke in China und eines in Thailand (alle drei vom US-Lagerhersteller PEER) und Cirval SA (argentinischer Spezialist für Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Zentralschmiersystemen). Anders Scharp geht in den Ruhestand. Leif Östling wird zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. SKF bietet energieeffiziente (E2) Lager auch als Pendel- und Zylinderrollenlager an. SKF kündigt am Jahresende an, aufgrund der rückläufigen Nachfrage die Kapazitäten abzubauen und Kosten zu senken.

      2009
      Übernahme der restlichen 49 % von Macrotech Polyseal Inc (USA). Das Unternehmen wird in SKF Polyseal umbenannt. Ausweitung des Netzwerks „SKF Solution Factories“. In dem Netzwerk ist das gesamte SKF Serviceangebot zusammengefasst. Eröffnung des SKF University Technology Centre on Steels in der Cambridge-Universität. Eröffnung des SKF Global Testing Centre in Bengaluru.

      2010
      Eröffnung des SKF University Technology Centre on Tribology, zusammen mit dem Imperial College London. Eröffnung von zwei Werken in Indien (Hardiwar und Ahmedabad) und eines Werks in Russland (Tver). Eröffnung von SKF Industry Service Centres: für Windenergie (Shanghai und Houston), für Öl- und Gas (Aberdeen und Stavanger) und für Schiffbau (Rotterdam). Eröffnung des SKF Global Technical Centre China. Ausweitung des Netzwerks „SKF Solution Factories“ auf 17 Einheiten zum Jahresende. Kauf des US-Schmiersystemanbieters Lincoln Holdings Enterprises.

      2011
      Verkauf der Käfigfabrik in Göteborg. Eröffnung des SKF University Technology Centre on Sustainability and Environment (zusammen mit der Technischen Hochschule Chalmers) in Göteborg. Das 2001 gegründete SKF Distributor College verleiht das 100.000. Zertifikat. Das College organisiert Schulungen für SKF Vertragshändler. Eröffnung eines Vertriebszentrums für Lateinamerika in Montevideo (Uruguay). Inbetriebnahme eines zweiten Fertigungswerks für mittelgroße Wälzlager in Dalian (China). Die Fabrik in Brasilien erweitert ihre Kapazitäten um Radlager. Eröffnung des SKF Global Technical Centre India in Bengaluru und eines SKF University Technology Centre für Zustandsüberwachung und Betriebsmittelmanagement (zusammen mit der Technischen Hochschule Luleå, Schweden).

      2012
      Die SKF Gruppe erwirbt das US-Unternehmen General Bearing Corporations. SKF entwickelt eine Reihe von Knowledge Engineering Apps für Mobilgeräte. Ein Guinness Weltrekord wird im Liseberg Vergnügungspark aufgestellt und SKF unterstützt die Kim Källström Trophy während des Gothia Cups. Die Integration und das "Re-branding" von SNFA wird abgeschlossen. SKF verstärkt den Fokus auf Nachhaltigkeit und startet eine ehrgeizige Klimastrategie und eine Partnerschaft mit dem WWF um Treibhausgase zu reduzieren. Das BeyondZero Konzept wird eingeführt mit einem Portfolio an Lösungen mit signifikanten Vorteilen für die Umwelt. SKF feiert ihr 100 jähriges Jubiläum mit neuen Investitionen in China und der Einweihung einer neuen Fabrik in Jinan, China.

      2013
      SKF erwirbt die Blohm + Voss Industries GmbH sowie die Kaydon Corporation und verkauft die Metallstangensparte an Precision Castparts Corp. Zum 14. Mal in Folge wird SKF sowohl in der globalen Dow Jones Nachhaltigkeits-Indexgruppe (DJSI) als auch in der europäischen Dow Jones Nachhaltigkeits-Indexgruppe als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt aufgeführt. Auf der Hannover Messe 2013 präsentiert SKF eine Auswahl von Produkten und integrierter Lösungen unter dem Motto „Release the Power of Knowledge Engineering“.

      2014
      SKF investiert in zwei neue Global Technical Centres in Europa und den Vereinigten Staaten. Das Programm SKF Documented Solutions feiert 10 Jahre Einsparungen für seine Kunden. Die Zusammenarbeit mit dem Gothia Cup wird verlängert und SKF sponsert die Arena für das Finalspiel. Zwei Unternehmen werden erworben: GLOi und Hofmann Engineering North America. SKF investiert in ein Produktionswerk für Kaydon in Brasilien. SKF macht durch den Einsatz von Smartphones und Tablets auf dem Industriegelände den nächsten Schritt im „Smartifying“ der Industrie. Alrik Danielson wird am 1. Januar 2015 als Nachfolger von Tom Johnstone zum neuen Konzernchef ernannt. Damit wird gleichzeitig eine Umstrukturierung bei SKF eingeläutet.


       


      2015
      Die beiden Industriegeschäftsbereiche „Strategic Industries“ und „Regional Sales and Service“ werden zum „Industrial Market“ zusammengelegt. Hiermit wird eine Straffung der Organisationsstruktur für mehr Kundenorientierung bei den Verkaufs- und Angebotsentwicklungsprozessen sowie zur Steigerung der Rentabilität bezweckt. SKF investiert 190 Mio. SEK in die Modernisierung der Pendelrollenlager-Produktion in Göteborg. Mit dem Bau eines Großlager-Prüfzentrums in Schweinfurt wird begonnen. Hier werden Lager in Windenergieanlagen und andere Anwendungsbereiche geprüft. In Cajamar, São Paulo/Brasilien wird ein neues Kaydon Lagerfertigungswerk eröffnet, das Drehkranzlager für den brasilianischen Windenergiemarkt produziert. Die Veräußerungen von Erin Engineering and Research Inc., Purafil und Kaydon Custom Filtration and Canfield Technologies, Inc werden abgeschlossen.

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