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Die SKF Geschichte in Deutschland

Deutschland ist ein wichtiger Markt für SKF. In Deutschland beschäftigte das Unternehmen Ende 2012 rund 6.700 Mitarbeiter. Die Kompetenzfelder Lager und Lagereinheiten, Dichtungen, Schmiersysteme, Mechatronik und Dienstleistungen werden alle von den deutschen Standorten der SKF bedient.

So stellt sich der deutsche Teil der SKF Gruppe heute dar

  • Wandern Sie durch die deutsche SKF Geschichte, indem Sie auf die Zeit-Reiter klicken
  • 1890 - 1929
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    Vereinigten Kugellagerfabriken AG 6 deutsche Betriebe der Wälzlagerindustrie unter Führung SKF (1929)
    • 1890

      Wilhelm Höpflinger und Engelbert Fries rufen in Schweinfurt die "Deutsche Gussstahlkugelfabrik" (Fries & Höpflinger AG) ins Leben.

       

      1907

      In Göteborg gründet Sven Wingquist die "Aktiebolaget Svenska Kullagerfabriken AG" (SKF).

       

      1908

      SKF baut in Düsseldorf eine Verkaufsgesellschaft für Deutschland auf.

       

      1914

      SKF beteiligt sich an der 1904 gegründeten "Norma Compagnie GmbH", Stuttgart-Bad Cannstatt.

       

      1929

      Unter Führung von SKF schließen sich am 7. September 1929 sechs deutsche Betriebe der Wälzlagerindustrie zur "Vereinigten Kugellagerfabriken AG" (VKF) zusammen – darunter auch die "Fries und Höpflinger AG". Die künftigen Produktionsstätten liegen in Stuttgart-Bad Cannstatt und Schweinfurt.

  • 1930 - 1969
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    SKF Hauptverwaltungsgebäude
    Bau über 5 Jahre ('56 - '61) - ein Wahrzeichen über Schweinfurt hinaus und weithin die größte Werbefläche dieser Art
    • 1931

      Die Hauptverwaltung der VKF wird von Berlin nach Schweinfurt verlegt.

       

      1946

      Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt die VKF ihre Produktion wieder auf. Dabei waren während des Krieges 70 Prozent aller Produktionsstätten zerstört worden.

       

      1950

      Die SKF Gruppe betreibt 18 Fabriken mit insgesamt rund 31.000 Beschäftigten. Davon arbeiten 66 Prozent außerhalb Schwedens.

       

      1953

      Änderung der Rechtsform und des Namens von "Vereinigte Kugellagerfabriken AG" in "SKF Kugellagerfabriken GmbH".

       

      1954

      Geburtsstunde der Betriebsärztlichen Ambulanz: Am 3. Januar legt der Internist Dr. Ernst Rietschel zusammen mit zwei Mitarbeitern den Grundstein für die ärztliche Betreuung der Mitarbeiter – zwanzig Jahre, bevor in Deutschland das Arbeitssicherheitsgesetz verabschiedet wird.

       

      1956

      Der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Gebäude wird abgeschlossen.

       

      1958

      Gunnar Wester übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung. Unter seiner Ägide wächst das Unternehmen rasant.

       

      1959

      Erwerb des Werkes Mühlheim an der Donau.

       

      1960

      Bau des Werkes Lüchow in Niedersachsen.

       

      1961

      Die Bauarbeiten am Verwaltungsgebäude in Schweinfurt werden aufgenommen.

       

      1962

      Erwerb des Werkes Etzenhofen im Saarland.

  • 1970 - 1999
    MM Multimedia Flexible Ratio
    Hätten Sie es gewusst?
    Die Methode zur Berechnung der Wälzlagerlebensdauer stellte SKF bereits 1989 auf der Hannover Messe vor.
    • 1969

      Der Startschuss für das Werk III in Schweinfurt fällt.

       

      1971

      Das Werk III in Schweinfurt wird fertiggestellt. Nach und nach zieht der Großteil der Produktion von Werk I ins Werk III um.

       

      1976

      Baubeginn am Zentralmagazin mit computergesteuertem Hochregallager. Es ergänzt den bereits 1970 errichteten Versand-Neubau.

       

      1980

      Der Großteil der Wälzlagerfertigung wird aus dem Werk Stuttgart-Bad Cannstatt nach Schweinfurt verlagert.

       

      1982

      SKF feiert das 75. Jubiläum der Unternehmensgründung in Schweden.

       

      1985

      Die Geschäftsbereiche „Textilmaschinen-Komponenten“, „Gleitlager“ und „Linearlager“ werden ausgegliedert. Es entstehen die SKF Textilmaschinen-Komponenten GmbH (Stuttgart-Bad Cannstatt), die SKF Linearsysteme GmbH (Schweinfurt) und die SKF Gleitlager GmbH (Püttlingen). Aus der „SKF Kugellagerfabriken GmbH" wird die „SKF GmbH“.

       

      1986

      SKF beteiligt sich zusammen mit den anderen Schweinfurter Großbetrieben am Gemeinschaftskraftwerk (GKS) und stellt die Eigen-Energieversorgung ein.

       

      1989

      Auf der Hannover Messe stellt SKF eine neue Methode zur Berechnung der Wälzlagerlebensdauer vor.

       

      1990

      Die Schweinfurter Werke werden grundlegend umstrukturiert: Die bis dato in Werk I verbliebene Produktion zieht in die Werke II und III um. Zugleich wird in Werk II die neue Großlagerproduktion in Betrieb genommen.

       

      1991

      SKF unterzeichnet die von der Internationalen Handelskammer (ICC) herausgegebenen Regeln für eine umweltgerechte Unternehmenspolitik. In der ICC-Charta werden 16 Grundsätze für eine langfristige, tragfähige Umwelt-Entwicklung verabschiedet.

       

      1993

      SKF führt das Total Quality Management ein. Das Wissen der Mitarbeiter soll vorhandene Prozesse kontinuierlich verbessern.

       

      1994

      SKF übernimmt die "Goetze-Elastomere GmbH" in Opladen (Leverkusen). Die Gesellschaft wird in SKF Sealing Solutions GmbH umfirmiert.

       

      1995

      SKF unterhält nun 90 Fabriken mit rund 44.000 Mitarbeitern. 84 Prozent davon arbeiten außerhalb Schwedens.

       

      1996

      SKF reorganisiert die Versandlogistik: Die Umstellung auf das neue europäische Verteilsystem und damit die Belieferung direkt ab Werk bzw. über das europäische Zentrallager in Tongeren (Belgien) wird auch in Deutschland erfolgreich eingeführt.

       

      1998

      Die SKF-Gruppe wird weltweit als erster großer Wälzlagerhersteller erfolgreich nach DIN ISO 14001 zertifiziert.

       

      1999

      SKF präsentiert den B2B Internet-Marktplatz „Endorsia“. Der Standort Schweinfurt der SKF GmbH absolviert erfolgreich das EG Öko-Audit.

       

  • 2000 - heute
    MM Multimedia Flexible Ratio
    Ausgezeichnete SKF Produkte:
    SKF erhält den Bayerischen Energiepreis 2008 für das SKF Nautiluslager
    • 2000

      In Mühlheim an der Donau baut SKF in Rekordzeit ein neues Werk, während in der Schweinfurter Großlagerfertigung die bis dato schwersten Lager produziert werden: Mit einem Gewicht von 9,5t markieren die beiden Pendelrollenlager für die STENA Offshore Limited einen beeindruckenden Rekord.

       

      2001

      Auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert SKF den "Filo": ein Fahrzeug auf Basis des Opel Zafira, das mit der SKF Drive-by-Wire Technologie ausgestattet ist.

       

      2002

      Im Schweinfurter Werk II stellt SKF der Öffentlichkeit das SKF Explorer Zylinderrollenlager vor.

       

      2003

      In Lüchow und Schweinfurt werden die ersten SKF Explorer Kegelrollenlager produziert.

      SKF erhält Großaufträge für die Zustandsüberwachung von Windenergieanlagen.

       

      2004

      Zum 75. Geburtstag der deutschen SKF GmbH übernimmt das Unternehmen die Berliner Willy Vogel AG und baut dadurch die Kompetenzen in Bereich von Schmiersystemen aus. Die SKF Linearsysteme GmbH bezieht ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude in Schweinfurt.

       

      2005

      SKF zieht die Gleitlagerfertigung von Püttlingen nach Schweinfurt um, gewinnt zum dritten Mal in Folge Anteile auf dem deutschen Wälzlagermarkt und beliefert auch die derzeit größte Windkraftanlage der Welt mit Lagern (5M von REpower Systems AG in Brunsbüttel). Auf der Hannover Messe stellt SKF neue Werkzeugmaschinenspindeln mit integrierter, optimaler Schmierung vor.

       

      2006

      Die Logistik-Drehscheibe in Schweinfurt wird erweitert, während ein Großteil von Werk 1 der Stadtgalerie weicht. Zugleich investiert SKF am Standort Schweinfurt in den Ausbau der Produktion von Großlagern sowie von Kegelrollenlagern und Zylinderrollenlagern mittlerer Baugröße.

       

      2007

      Jubiläen: SKF Deutschland feiert das 100-jährige Bestehen des Unternehmens und liefert die 1.000.000. Radlagereinheit für Nutzfahrzeuge an MAN. Zugleich läuft eine groß angelegte Nachhaltigkeitsoffensive an, in deren Kern neue Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zur Effizienzsteigerung beim Anwender stehen. Auf dem Dach des Schweinfurter Logistikzentrums entsteht eine Photovoltaik-Anlage. Die Schmiede in Lüchow wird an "Hay Speed Umformtechnik" verkauft.

       

      2008

      Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des SKF Logistikzentrums geht in Betrieb. Für das Nautiluslager erhält SKF von der Bayerischen Staatsregierung den "Bayerischen Energiepreis 2008". MAN Nutzfahrzeuge ehrt SKF als „Trucknology Supplier 2007"; von Siemens Large Drives wird SKF mit dem „Best Quality Award“ ausgezeichnet. SKF eröffnet Competence Centers in Leipzig, Stuttgart, Neu-Ulm, Mannheim, Hamburg, Hannover, Düsseldorf und Leipzig.

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      2009

      Der weltweiten Konjunkturkrise begegnet SKF in Deutschland mit diversen Effizienzsteigerungsprogrammen und treibt zugleich die Erweiterung von Werk III voran: Dort entsteht eine der modernsten Fabriken für mittelgroße und große Lager mit bis zu 4 Metern Durchmesser für die Windindustrie und den Schwermaschinenbau. Die ehemalige Willy Vogel AG wird als SKF Lubrication Systems Germany AG in den gemeinsamen Vertrieb integriert.

       

      2010

      Als siebter Standort einer „globalen Ideenschmiede“ wird die "Solution Factory" in Schweinfurt eingeweiht.


      2011

      Wettbewerbsbehörden stimmen dem Lincoln Erwerb durch SKF zu, SKF erweitert erneut seine Kompetenz im Bereich von Schmiersystemen.


      2012

      Die SKF Gruppe stellt im Mai die Ziele ihrer neuen Klimastrategie vor und informiert über ihre Teilnahme am Klimaschutzprogramm des WWF. Mit ihrer Klimastrategie setzt sich die SKF Gruppe anspruchsvolle Ziele zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen.
      Die Ziele gelten für die SKF Gruppe, aber auch für Zulieferer, Logistikaktivitäten und Kundenlösungen. 


      2013

      Akquisition von Blohm + Voss Industries (BVI).



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