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Lagervorspannung

Je nach Einsatzbereich kann es erforderlich sein, eine positive oder negative Betriebslagerluft in der Lageranordnung einzustellen. Bei den meisten Einsatzbereichen sollte die Betriebslagerluft positiv sein, das heißt, während des Betriebs sollte in dem Lager noch eine geringe Restlagerluft vorhanden sein (siehe dazu Abschnitt Lagerluft).
Es gibt jedoch viele Fälle, z. B. Lager von Werkzeugmaschinenspindeln, Ritzellager in Kraftfahrzeugachsantrieben, Lageranordnungen bei kleinen Elektromotoren oder Lageranordnungen für oszillierende Bewegungen, bei denen eine negative Betriebslagerluft, das heißt eine Vorspannung, erforderlich ist, um die Steifigkeit der Lageranordnung zu verbessern oder die Laufgenauigkeit zu erhöhen. Die Anwendung einer Vorspannung, z. B. durch Federn, wird auch dann empfohlen, wenn die Lager ohne Belastung oder mit nur sehr geringer Belastung und hohen Drehzahlen arbeiten sollen. In diesem Fall dient die Vorspannung als Mindestbelastung des Lagers und verhindert Lagerschäden durch Gleitbewegungen der Wälzkörper; siehe dazu Abschnitt Erforderliche Mindestbelastungen.
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