Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Vorspannen durch Federn

Durch vorgespannte Lager ist es möglich, bei kleinen Elektromotoren und ähnlichen Anwendungen das Laufgeräusch zu reduzieren. Die Lageranordnung besteht in diesem Fall auf einem einreihigen Rillenkugellager an den beiden Wellenenden. Die einfachste Methode für eine Vorspannung ist eine Feder bzw. ein Federpaket (Bild 1). Die Feder wirkt auf den Außenring eines der beiden Lager; dieser Außenring muss sich axial verschieben können. Die Vorspannungskraft bleibt praktisch konstant, auch wenn eine axiale Verschiebung des Lagers durch Wärmedehnung eintritt. Die erforderliche Vorspannkraft kann aus

F = k d ermittelt werden.

Hierin sind

F=kd=
Vorspannkraft, kN=Beiwert, siehe
Lagerbohrungsdurchmesser, mm
Je nach Konstruktion werden für den Beiwert k des Elektromotors Werte von 0,005 bzw. 0,01 eingesetzt. Wenn die Vorspannung vor allem das Lager vor Schäden durch Schwingungen im Stillstand schützen soll, ist eine größere Vorspannung mit k = 0,02 erforderlich.
Die Federvorspannung wird auch häufig zur Vorspannung von Schrägkugellagern in Schleifspindeln für hohe Drehzahlen eingesetzt. Diese Methode ist jedoch für Lageranwendungen nicht geeignet, bei denen eine hohe Steifigkeit erforderlich ist, bei denen sich die Belastungsrichtung ändert oder nicht definierte Stoßbelastungen eintreten können.
SKF logo