Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Gestaltung der Anschlussteile

Laufbahnen auf Wellen und in Gehäusen

Laufbahnen auf Gegenstücken für Nadellager oder Zylinderrollenlager ohne den freien Ring, bzw. für Axial-Rollenkränze müssen eine Härte von 58 bis 64 HRC aufweisen, wenn die Tragfähigkeit eines Lagers oder des Wälzkörperkranzes voll ausgenutzt werden soll. Erforderlich ist außerdem eine Oberflächenrauheit Ra ≤ 0,2 μm oder Rz ≤ 1 μm. Bei geringeren Ansprüchen an die Lagerung sind auch geringere Härten oder höhere Rauheitswerte zulässig.
Bei Radiallagern dürfen die Abweichungen von der Rundheit nicht mehr als 25 % und von der Gesamtrundlauftoleranz nicht mehr als 50 % der jeweiligen Durchmessertoleranz der Laufbahn betragen.
Für die Laufbahnen von Axial-Rollenkränzen gelten die gleichen zulässigen Axialschläge wie für die Wellen- und Gehäusescheiben von Axiallagern (Tabelle 1).
Als Werkstoffe für die Laufbahnen eignen sich durchhärtende Stähle, z.B. der Wälzlagerstahl 100Cr6 nach DIN EN ISO 683-17:1999, Einsatzstähle, z.B. 20Cr3 oder 17MnCr5 nach DIN EN ISO 683-17:2000, oder auch induktionshärtende Stähle, die partiell gehärtet werden können.
Die Einsatzhärtetiefe, die für Laufbahnen auf Gegenstücken aus Einsatzstahl angestrebt werden sollte, hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab, unter anderem vom Verhältnis der dynamischen und statischen Belastungen zur dynamischen und statischen Tragfähigkeit der Lager (P/C und P0/C0) sowie der Kernhärte. Es ist daher nicht ohne weiteres möglich, allgemein gültige Richtlinien anzugeben. Bei rein statischer Belastung bis zur Höhe der statischen Tragzahl und einer Kernhärte von 350 HV liegt z.B. die empfohlene Einhärtetiefe in der Größenordnung von 0,1 x Wälzkörperdurchmesser. Bei dynamischen Belastungen ist eine geringere Einsatzhärtetiefe zulässig.
Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.

Montagegerechte Konstruktion der Gegenstücke

Vor allem bei größeren Lagerungen müssen vielfach konstruktiv Vorkehrungen getroffen werden, damit der Ein- und Ausbau vereinfacht oder überhaupt erst ermöglicht wird. Wenn beispielsweise an den Wellen- oder Gehäuseschultern Aussparungen vorgesehen sind, können beim Ausbau problemlos Abziehwerkzeuge angesetzt werden (Bild 1). Gewindebohrungen in den Gehäuseschultern ermöglichen die Verwendung von Abdrückschrauben, um das Lager aus seinem Sitz zu drücken (Bild 2).
Wenn für den Ein- und Ausbau von Lagern auf einem kegeligen Zapfen oder für den Ausbau von Lagern auf zylindrischem Sitz die Anwendung des Druckölverfahren vorgesehen ist, sind Ölzuführbohrungen und Ölverteilungsnuten in der Welle erforderlich (Bild 3 und Bild 4). Empfehlungen zu den Maßen für geeignete Nuten, Kanäle und Gewindebohrungen für den Druckölanschluss finden Sie in Tabelle 1 und Tabelle 2.
SKF logo