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Maßnahmen zum Anstellen des Lagers

Unter Anstellen wird das Vorspannen einer Lagerung ebenso verstanden wie das Einstellen der Lagerluft (→ Einbau).
Bei der beispielsweise für Zylinderrollenlager, zweireihige Schrägkugellager und zum Teil auch für Rillenkugellager üblichen radialen Vorspannung wird die Vorspannkraft dadurch aufgebracht, dass die ursprüngliche Radialluft des Lagers durch eine entsprechend feste Passung für einen oder auch für beide Lagerringe aufgehoben wird. Dadurch stellt sich im Betrieb das gewünschte negative Betriebsspiel, d.h. die Vorspannung, ein.
Besonders geeignet für radiale Vorspannung sind Lager mit kegeliger Bohrung, bei denen durch Auftreiben des Lagers auf den kegeligen Sitz (Wellenzapfen, Spann- oder Abziehhülse) die Vorspannung feinfühlig verändert werden kann.
Bei der für einreihige Schrägkugellager, Kegelrollenlager und auch für Rillenkugellager üblichen axialen Vorspannung wird die Vorspannkraft dadurch aufgebracht, dass einer der Ringe des einen Lagers in axialer Richtung um eine der gewünschten Vorspannkraft entsprechende Strecke, den Vorspannweg, verschoben wird. Dem Prinzip nach unterscheidet man in diesem Fall zwei Hauptgruppen von Anstellverfahren: Einzelanstellung und die gemeinsame Anstellung
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