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Einflüsse auf die Gleitreibungszahl

Bei Vollfilm- bzw. Grenzschmierungbedingungen kann die Gleitreibungszahl angenähert ermittelt werden aus:

µslφbl µbl + (1 – φbl) µEHL

Hierin sind
µsl =Gleitreibungszahl
φbl=Gewichtungsbeiwert für die Gleitreibungszahlgleichung

Φbl Weighting factor for the sliding friction coefficient

(Diagramm 1)
=

Basis der natürlichen Logarithmen 

 2,718

=Drehzahl [min-1]
ν =Die kinematische Viskosität des Öls bzw. des Grundöls bei Schmierfetten bei Betriebstemperatur [mm2/s]
dm =

Mittlerer Lagerdurchmesser [mm] 

= 0,5 (d + D)

µbl =Beiwert für Zusätze im Schmierstoff, im Normalfall kann 0,15 angesetzt werden.
µEHL=Reibungszahl eines ausreichend tragfähigen Schmierfilms
Werte für μEHL sind:
  • 0,02 bei Zylinderrollenlagern
  • 0,002 bei Kegelrollenlagern
ansonsten gilt:
  • 0,05 bei Schmierung mit Mineralölen
  • 0,04 bei Schmierung mit Syntheseölen
  • 0,1 bei Schmierung mit Traktionsfluid
Eine Abschätzung der Größe des Gewichtungsfaktor für die Gleitreibungszahl kann auch anhand der in Diagramm 1 dargestellten Kurve vorgenommen werden:
  • Bei voll ausgebildetem Schmierfilm (d.h. bei großen k-Werten, siehe Viskositätsverhältnis κ) geht der Gewichtungsfaktor für die Gleitreibungszahl φbl gegen null.
  • Bei Grenzschmierung (z.B. bei niedriger Schmierstoffviskosität oder niedrigen Drehzahlen) geht der Gewichtungsfaktor für die Gleitreibungszahl φbl gegen 1, da es zu gelegentlicher unmittelbarer metallischer Berührung kommen kann, was die Reibung im Lager erhöht.
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