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Konsistenz

Schmierfette werden nach der vom „National Lubricating Grease Institute“ (NLGI) eingeführten und in DIN 51818:1998 aufgenommenen Klassifikation in verschiedene Konsistenzklassen eingeteilt. Bei Schmierfetten, die für die Schmierung von Wälzlagern verwendet werden, sollte sich die Konsistenz innerhalb des jeweiligen Temperatur-Anwendungsbereiches nicht allzu sehr ändern. Fette, die bei höheren Temperaturen weich werden, können aus der Lagerstelle austreten. Fette, die bei tiefen Temperaturen zu steif werden, behindern das Abrollen der Wälzkörper oder scheiden zu wenig Öl ab.
Als Schmierfette für Wälzlager werden hauptsächlich Metallseifenfette der NLGI-Konsistenzklassen 1, 2 und 3 verwendet. Schmierfette haben meist die Konsistenz 2. Fette mit niedrigerer Konsistenz sind für Anwendungen bei niedrigen Temperaturen bzw. für Anwendungen mit besserer Förderbarkeit vorzuziehen. Schmierfette der Konsistenzklasse 3 sind besonders für Lagerungen mit vertikal angeordneter Welle geeignet, wobei zusätzlich unterhalb des Lagers eine Stauscheibe anzuordnen ist, die das Austreten des Schmierfetts aus dem Lager verhindert.
Bei Lagerungen, die Schwingungen ausgesetzt sind, wird das Schmierfett stark beansprucht, weil es immer wieder in das Lager gefördert und durchgewalkt wird. In solchen Fällen ist für eine ausreichende Schmierung nicht allein eine hohe Konsistenz, sondern vor allem auch eine hohe Walkbeständigkeit des Fetts ausschlaggebend.
Schmierfette mit dem Dickungsmittel Polyharnstoff verändern ihre Konsistenz in Abhängigkeit von ihrer Scherbeanspruchung. Sie können sowohl fest als auch weich bis flüssig werden. Bei Lagerungen mit vertikal angeordneten Wellen besteht deshalb die Gefahr, dass ein Polyharnstofffett aus der Lagerstelle austritt.
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