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Lager mit kegeliger Bohrung

Ausbau eines Lagers von einem kegeligen Zapfen

Kleine und mittelgroße Lager auf einem kegeligen Zapfen können mit herkömmlichen Abziehern abgebaut werden, die am Innenring angreifen. Es sollte vorzugsweise ein selbstzentrierender Abzieher verwendet werden, um eine Beschädigung des Lagersitzes zu vermeiden (Bild 1). Auf kegeligem Sitz montierte Lager lassen sich normalerweise sehr schnell lösen. Es muss daher ein Anschlag irgendeiner Art vorgesehen werden, beispielsweise eine Sicherungsmutter, damit das Lager nicht komplett von der Welle abgezogen wird.
Der Ausbau großer Lager von kegeligen Wellen wird durch die Druckölmethode sehr erleichtert. Nach dem Eindrücken von Drucköl zwischen die Passflächen löst sich das Lager plötzlich von seinem Sitz. Es muss daher ein Anschlag vorgesehen werden, beispielsweise eine Wellenmutter oder eine Endplatte, um die Axialbewegung des Lagers auf einen etwas größeren Abstand als den Verschiebeweg zu begrenzen (Bild 2).

Ausbau eines Lagers mit einer Spannhülse

Kleine und mittelgroße Lager auf einer Spannhülse und glatten Wellen können durch Hammerschläge auf einen Durchschlag (Bild 3) gelöst werden, bis sich das Lager ausbauen lässt. Zuerst muss jedoch die Hülsenmutter einige Umdrehungen gelockert werden.
Kleine und mittelgroße Lager auf einer Spannhülse und abgesetzte Wellen mit Haltering können mit einer Wellenmutter ausgebaut werden, die bündig mit der Hülsenmutter abschließt, nachdem diese einige Umdrehungen gelockert wurde (Bild 4).
Der Ausbau großer Lager von einer Spannhülse mit einer Hydraulikmutter ist ganz einfach. Um dieses Verfahren zu nutzen, muss das Lager mit einem Stützring eingebaut werden (Bild 5). Wenn die Hülsen mit Ölzuführbohrungen und Ölverteilungsnuten versehen sind, ist der Ausbau einfacher, weil das Druckölverfahren genutzt werden kann.

Ausbau eines Lagers mit Abziehhülse

Wenn Lager mit Abziehhülsen ausgebaut werden, muss die axiale Sicherungsvorrichtung – eine Sicherungsmutter, ein Abschlussdeckel usw. - entfernt werden.
Kleine und mittelgroße Lager können mit einer Wellenmutter und einem Haken- oder einem Schlagschlüssel abgebaut werden, der das Lager löst (Bild 6).
Die bevorzugte Methode zum Abbau großer Lager ist der Abbau mit einer Hydraulikmutter (Bild 7). Wenn der Gewindeteil der Abziehhülse frei über das Wellenende bzw. die Wellenschulter hinausragt, muss an dieser Stelle ein möglichst dickwandiger Stützring eingesetzt werden, damit das Gewinde sich beim Anlegen des Hydraulikdrucks nicht verformt und beschädigt wird. SKF empfiehlt, hinter der Hydraulikmutter einen Anschlag anzuordnen, beispielsweise eine Endplatte am Wellenende (Bild 8). Durch den Anschlag wird verhindert, dass die Abziehhülse zusammen mit der Hydraulikmutter komplett von der Welle abgezogen wird, wenn die Hülse sich plötzlich von ihrem Sitz löst.
Abziehhülsen für große Lager werden in der Regel mit Ölverteilungsnuten und Ölbohrungen für die Druckölverfahren versehen, um Zeit beim Einbau sowie beim Ausbau großer Lager zu sparen (Bild 9).
Ausführliche Anweisungen für ausgewählte Lager finden Sie auf <<a href="http://skf.com/mount" class="external" target="_blank" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">>skf.com/mount.
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