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Probelauf

Nach Einbau eines Lagers wird der vorgeschriebene Schmierstoff aufgetragen und ein Probelauf ausgeführt, sodass Lagertemperatur und Lagergeräusche geprüft werden können.
Der Probelauf sollte mit Teilbelastung ausgeführt werden und (wenn ein weiter Drehzahlbereich vorhanden ist) mit niedriger oder mittlerer Drehzahl. Unter keinen Umständen darf ein Wälzlager in unbelastetem Zustand anlaufen und auf hohe Drehzahl beschleunigt werden, da die Gefahr besteht, dass die Wälzkörper auf den Laufbahnen rutschen und diese beschädigen oder dass der Lagerkäfig unzulässigen Belastungen ausgesetzt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Mindestbelastung" in dem entsprechenden Produktabschnitt.
Lärmentwicklung bzw. Schwingungen können mit einem elektronischen Stethoskop von SKF geprüft werden. Normalerweise erzeugen Lager ein gleichmäßiges, surrendes Geräusch. Ein Kreischen oder Quietschen verweist auf unzureichende Schmierung. Ein ungleichmäßiges Poltern oder Schlagen ist in den meisten Fällen auf Verschmutzungen im Lager oder beim Einbau verursachte Lagerschäden zurückzuführen.
Ein Ansteigen der Lagertemperatur unmittelbar nach der Inbetriebnahme ist normal. Bei Fettschmierung muss sich das Schmierfett erst gleichmäßig in der Lagerung verteilen, bevor sich eine gleichbleibende Temperatur einstellt. Ungewöhnlich hohe Temperaturen oder konstante Spitzentemperaturen weisen darauf hin, dass zu viel Schmierstoff in der Lageranordnung vorhanden ist oder das Lager radial oder axial verformt ist. Andere Ursachen dafür können sein, dass die zugehörigen Komponenten nicht korrekt gefertigt oder eingebaut wurden oder dass die Dichtungen eine zu hohe Reibung verursachen.
Während des Testlaufes bzw. unmittelbar danach die Dichtungen prüfen; sie müssen einwandfrei funktionieren. Auch die Schmieranlage sowie den Ölstand eines Ölbades prüfen. Eventuell muss eine Schmierstoffprobe genommen werden, um zu klären, ob die Lageranordnung verschmutzt ist oder Komponenten der Lageranordnung verschlissen sind.
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