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Anstellen von Lagern

Bei einreihigen Schrägkugellagern und Kegelrollenlagern ergibt sich die Lagerluft erst dann, wenn das Lager beim Einbau gegen ein zweites Lager gleicher Bauart angestellt wird. Meist werden diese Lager an den beiden Wellenenden in O- oder X-Anordnung eingebaut, und ein Lagerring wird axial soweit verschoben, bis die Lager eine bestimmte Lagerluft bzw. Vorspannung aufweisen. Weitere Informationen über das Vorspannen von Lagerungen enthält der Abschnitt Vorspannen von Lagern.
Die folgenden Hinweise beziehen sich auf das Einstellen der Lagerluft bei Lagerungen mit Schrägkugellagern oder Kegelrollenlagern.
Maßgebend für die Luftwerte, die beim Einbau eingehalten werden müssen, sind stets die Verhältnisse im betriebswarmen und belasteten Zustand. Da bei Schrägkugellagern und Kegelrollenlagern ein fester Zusammenhang zwischen Radial- und Axialspiel gegeben ist, reicht es aus, einen Wert ˗ im Allgemeinen die Axialluft ˗ festzulegen. Dieser festgelegte Wert wird dann beim Einbau dadurch eingehalten, dass man ˗ ausgehend vom spielfreien Zustand ˗ eine Spannmutter auf der Welle oder einem Gewindering in der Gehäusebohrung entsprechend löst bzw. anzieht oder dass man zwischen einem der Lagerringe und dem betreffenden Gegenstück kalibrierte Zwischenscheiben einlegt. Wie im Einzelfall die Lager angestellt werden und die eingestellte Luft gemessen wird, hängt in erster Linie davon ab, ob es sich um Serien- oder Einzelmontage handelt.
Bild 1 zeigt am Beispiel einer Radlagerung die Kontrolle der eingestellten Axialluft mit einer an der Nabe befestigten Messuhr. Bei Kegelrollenlagern ist es wichtig, dass während des Anstellens und vor dem Messen die Welle oder das Gehäuse mehrmals in beiden Richtungen gedreht wird, damit die Rollenstirnflächen gut am Innenring-Führungsbord anliegen. Bei ungenügender Anlage der Rollen würde das Messergebnis verfälscht und damit der gewünschte Anstellwert nicht erreicht werden.
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