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Gestaltung der Lagerungen

Sitz der Lager

Für mittlere Belastungen (0,035 C < P ≤ 0,05 C) sollten die Wellensitze für Y-Lager die Toleranzklasse h7 aufweisen. Für leichte Belastungen und niedrige Drehzahlen reicht eine Wellentoleranz von h8 aus.

Betriebsumgebung

Da Hochtemperaturlager ohne Konservierungsöle geliefert werden und ohne Fett- oder Ölschmierung laufen, sind ihre Korrosionsschutzeigenschaften begrenzt. Daher müssen diese Lager in einer trockenen Umgebung eingesetzt bzw. durch eine geeignete Abdichtung trocken gehalten werden.
Die gängigsten Dichtungsalternativen für Y-Hochtemperaturlager beinhalten integrierte oder externe Deckscheiben oder Labyrinthdichtungen. Diese Anordnungen haben eine eher geringe Komplexität und können das Lager in einer feuchten Umgebung nicht trocken halten.

Axiale Wellenausdehnung

Um axiale Wellenausdehnungen aufzunehmen, sollte die Welle auf der Loslagerseite mit einer oder mit zwei um 120° versetzten Nuten versehen sein, in die ein modifizierter Gewindestift greift.

  • Gewindestifte mit Innensechskant und Zapfen, nach ISO 4028:2003, aber mit Feingewinde nach der Produkttabelle. Zu sichern sind die Gewindestifte mit Kontermutter und einem Federring nach DIN 6905:1990 bzw. einer Fächerscheibe nach DIN 6907:1990 (Bild 1).
  • Flachkopfschrauben nach ISO 1580:2011, aber mit Feingewinde nach der Produkttabelle, gesichert durch Feder oder Sicherungsscheibe (Bild 2).

So können Längenänderungen der Welle sichergestellt und Relativbewegungen zwischen Welle und Innenring ausgeschlossen werden. Um einen problemlosen Betrieb sicherzustellen, sollten die Enden der Gewindestifte geschliffen und die Gleitflächen in den Wellennuten mit einer für die Betriebstemperatur geeigneten Schmierpaste bestrichen sein.

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