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Gestaltung der Lagerung

SKF Motor-Encoder-Einheiten können in Lagerungen grundsätzlich die gleichen Aufgaben übernehmen wie die SKF Rillenkugellager. Bei der Gestaltung der Lagerung sind jedoch die nachstehenden Empfehlungen zu beachten. Ausführliche Angaben über Anwendungsfälle im Elektromotorenbau enthält das SKF Handbuch Wälzlager in Elektromotoren und Generatoren.
Kabelausgang
Der Kabelausgang ragt radial aus der Sensoreinheit heraus. Eine ausreichend bemessene Leitungsdurchführung im Gehäuse oder im Anschlussdeckel des Gehäuses muss vorgesehen werden. Die radiale Nut im Gehäuse sollte in Umlaufrichtung 15 bis 20 mm breit sein (Bild 1).
Motor-Encoder-Einheiten als Loslager
SKF empfiehlt den Einsatz von Motor-Drehgebereinheiten an der Loslagerposition (Bild 2). In einigen Fällen kann es unter bestimmten Betriebsbedingungen, z.B. hohen Schwingungen vorkommen, dass der Außenring mit loser Passung in der Gehäusebohrung „wandert“. SKF empfiehlt daher durch Einsetzen eines O-Ringes in die Ringnut des Außenrings, dieser Gefahr vorzubeugen, die auch Schäden am Kabelausgang verursachen kann.
Motor-Encoder-Einheiten als Festlager

Werden die Motor-Encoder-Einheiten als Festlager eingesetzt, ist darauf zu achten, dass Impulsring, Sensorkörper und Kabelausgang keinen Axialbelastungen ausgesetzt sein werden. Wirken auf das Lager Axialbelastungen in beiden Richtungen ein, ist die Motor-Signalgebereinheit so einzubauen, dass die höhere Axialbelastung auf die Lageraußenringstirnfläche gegenüber dem Sensor wirkt (Bild 3).

Mehrere Möglichkeiten zur axialen Festlegung von Motor-Encoder-Einheiten im Gehäuse stehen zur Auswahl:

  • mit Sprengring im Außenring und am Gehäuse verschraubten Deckel (Bild 4)
  • mit einer Abstandshülse und einem Sprengring im Gehäuse (Bild 5)
  • mit einem Deckel, der den Außenring sichert (Bild 6)

Die kleinen Motor-Encoder-Einheiten mit d ≤ 25 mm können nur über den Sprengring im Außenring axial gegen eine Gehäuseschulter festgelegt werden.

Motor-Encoder-Einheiten in schwimmenden Lagerungen
Sollen Motor-Encoder-Einheiten in schwimmenden Lagerungen eingesetzt werden, ist ein O-Ring in die Sprengringnut einzusetzen, um ein „Wandern“ des Außenrings in der Gehäusebohrung zu verhindern. Außerdem ist die Lagerung so anzuordnen, dass mögliche Axialbelastungen auf die dem Sensor gegenüberliegende Stirnfläche des Außenrings wirken.
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