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Ausführungen und Varianten

SKF Composite-Anlaufscheiben (Tabelle 1) sind eine kosteneffiziente und platzsparende Lösung für die axiale Führung. Sowohl PTFE- als auch POM-Composite-Anlaufscheiben eignen sich für Schwenk- und Drehbewegungen. Die aus Composite-Werkstoff gestanzten Anlaufscheiben haben serienmäßig eine Bohrung zur Aufnahme eines Passstiftes, der ein Mitdrehen der Scheibe gegenüber der Auflagefläche verhindert.

PTFE-Composite-Anlaufscheiben

SKF PTFE-Composite-Anlaufscheiben (Bild 1) sind selbstschmierend und wartungsfrei und gewährleisten dank ihrer geringen Reibung eine lange Gebrauchsdauer. Trotz ihrer kompakten Bauform können diese Scheiben hohe axiale Belastungen aufnehmen und sind für relativ langsame Dreh- oder Schwenkbewegungen geeignet. Sie gewährleisten eine gute Maßhaltigkeit und Wärmeleitfähigkeit.


PTFE-Composite-Anlaufscheiben haben einen Stahlblechrücken, auf den eine 0,2 bis 0,4 mm dicke, poröse Schicht aus Zinnbronze gesintert wurde (Bild 2). In die Poren der Sinterschicht wird zudem eine Mischung aus Polytetrafluorethylen (PTFE) und Molybdändisulfid-Zusätzen eingewalzt. Diese zusätzliche 5 bis 30 μm dicke Einlaufschicht kombiniert auf optimale Weise die mechanischen Eigenschaften der aufgesinterten Zinnbronzeschicht und die hervorragenden Gleit- und Schmiereigenschaften des PTFE-Gemischs.

Einlaufphase
Während einer kurzen Einlaufphase werden ständig Mikropartikel des PTFE-Werkstoffs aus der Einlaufschicht auf die Gegenlaufflächen übertragen. Dadurch stellen sich nach dem Einlaufen die Eigenschaften dieser Anlaufscheiben ein: geringer Verschleiß und geringe Reibung.

POM-Composite-Anlaufscheiben

Die Taschen in der Gleitfläche der SKF POM-Composite-Anlaufscheiben (Bild 3) dienen als Schmierstoffbehälter und sollten vor dem Einbau mit Fett gefüllt werden. Dadurch eignen sich diese Scheiben für Anwendungen, die bei schwierigen Betriebsbedingungen minimale Wartung erfordern, z. B. in verunreinigten Umgebungen, bei denen Schmierstoff nicht kontinuierlich oder häufig zugeführt werden kann. Trotz ihrer kompakten Bauweise können POM-Composite-Anlaufscheiben hohe Axialbelastungen aufnehmen und sind weniger empfindlich gegenüber Schiefstellungen. Sie sind für langsame Dreh- oder Schwenkbewegungen geeignet.

POM-Composite-Gleitlager haben einen Stahlblechrücken, auf den eine 0,2 bis 0,4 mm dicke Schicht aus Zinnbronze gesintert wurde. Hauptmerkmal dieser Gleitlager ist ihre relativ dicke (0,3 mm) Deckschicht aus Polyacetal (Polyoxymethylen, POM) mit Zusätzen. Diese mit Schmierstofftaschen versehene Deckschicht ist fest mit der aufgesinterten Zinnbronzeschicht verbunden (Bild 4).
Durch die Dicke der Deckschicht sind diese Gleitlager weniger empfindlich gegen Fluchtungsfehler und die damit verbundenen Kantenbelastungen.

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