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Empfehlungen für eine einfache Montage und Demontage

Die Wellenenden und Gehäusebohrungen sollten eine Einführungsschräge von 10 bis 20 Grad haben, um den Einbau zu erleichtern (Bild 1). Das ist insbesondere bei größeren Lagern wichtig, da die Ringe verkanten und dadurch die Passflächen beschädigen könnten.

Folgende Merkmale können den Einsatz von Abziehwerkzeugen beim Ausbau von Lagern erleichtern:

  • Aussparungen in der Wellenschulter ausführen (Bild 2)
  • Nuten bzw. Gewindelöcher in die Gehäuseschultern bohren (Bild 3)
Für den Ausbau größerer wartungsfreier Lager mit einem Bohrungsdurchmesser d ≥ 80 mm und engem Wellensitz empfiehlt SKF das Druckölverfahren. Bei diesem Verfahren wird Öl unter Hochdruck zwischen Lagerinnenring und Wellensitz gespritzt. Dadurch bildet sich ein Ölfilm, der die Passflächen voneinander trennt und den Kraftaufwand für den Ausbau erheblich verringert. Auf diese Weise wird das Beschädigungsrisiko für Lager und Welle deutlich reduziert.
Das Druckölverfahren kann nur angewendet werden, wenn die Welle eine Ölzuleitung hat und der Wellensitz eine Nut für die Ölverteilung aufweist (Bild 4). Als Faustregel gilt, dass der Abstand zwischen der Nut und der Lagerseite, an welcher der Ein- oder Ausbau erfolgen soll, etwa ein Drittel der Sitzbreite beträgt (Bild 4). Die empfohlenen Abmessungen für die Zuleitungen und Nuten sowie für das Gewinde der Ölzuleitung sind in Tabelle 1 und Tabelle 2 angegeben.
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