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Ausbau

Gelenklager

Wenn die Lager nach dem Ausbau weiterverwendet werden sollen, ist der Ausbau genauso umsichtig durchzuführen wie der Einbau. Die erforderliche Abziehkraft muss immer auf den Ring wirken, der ausgebaut werden soll. SKF bietet Abzieher für unterschiedliche Anwendungsfälle an. Wenn die Welle für einen Backenabzieher geschliffen wurde, kann ein zwei- oder dreiarmiger Abzieher verwendet werden (Bild 1).
Bei ausreichend Platz hinter dem Ring kann ein Lagerabzieher mit Trennstück verwendet werden, z. B. aus der SKF Reihe TMBS (Bild 2). Bei Großlagern mit fester Passung erleichtert das SKF Druckölverfahren den Ausbau erheblich (Bild 3). Ölkanäle und Ölverteilungsnuten sollten bei der Gestaltung der Lagerung berücksichtigt werden (Gestaltung der Lagerungen).
Bei kleinen Lagern erfolgt der Ausbau mit einem Einpressdorn oder einem Rohr, das am Außenring angesetzt wird. Bei größeren Lagern mit fester Passung ist nach Möglichkeit eine mechanische oder hydraulische Presse einzusetzen. Das Lager kann auch durch Ausnutzen der Gehäusebohrung ausgebaut werden. Dazu wird das Gehäuse kurz angewärmt, ohne dass sich der Lageraußenring erwärmen kann.

Gelenkköpfe

Beim Ausbau von Gelenkköpfen ist die Wellenmutter am Schaft zu lösen und, sofern möglich, der Gelenkkopf abzuschrauben. Anschließend wird der Gelenkkopf vom Zapfen bzw. von der Welle entfernt. Dabei ist genauso vorzugehen wie beim Ausbau eines Gelenklagers (z. B. mittels Abzieher oder Presse).
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