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Wartungspflichtige Gelenklager

Gründe für das Nachschmieren von Stahl/Stahl-Radial-Gelenklagern:

  • Verringerung der Reibung
  • Verringerter Verschleiß
  • Längere Lagergebrauchsdauer
  • Schutz vor Korrosion und Verunreinigungen
Die Gleitflächen sind phosphatiert und mit einem Einlaufschmierstoff behandelt. Diese besondere Oberflächenbehandlung verbessert das Lagerverhalten in der Einlaufphase. Die Lager müssen vor der Inbetriebnahme fettgeschmiert und später regelmäßig nachgeschmiert werden.
Für eine zuverlässige Nachschmierung sollten Fettzuleitungen im Gehäuse (Bild 1) oder in der Welle (Bild 2) vorhanden sein, damit frisches Schmierfett direkt in das Lager eingebracht werden kann. Alle SKF Stahl/Stahl-Radial-Gelenklager (mit Ausnahme der kleinsten Lagerausführungen E und ESA) haben eine Umfangsnut und Schmierlöcher im Innen- und Außenring, um die Schmierstoffverteilung auf den Gleitflächen zu erleichtern.
Bei entsprechender Anordnung kann das Lager auch von der Seite geschmiert werden. Um den Fettfluss durch das Lager zu fördern, sollte z. B. durch einen Enddeckel verhindert werden, dass das Fett direkt an der Lagerseite, an der es eingebracht wird, wieder austreten kann. Durch eine Öffnung an der gegenüberliegenden Seite, z. B. durch eine V-Ringdichtung, kann das Fett bei zu hohem Innendruck austreten (Bild 3).
Nach Möglichkeit ist der freie Raum um das Lager mit Fett zu füllen.

Für das Nachschmieren von Stahl/Stahl-Gelenklagern wird das SKF Fett LGHB 2 empfohlen. Es hat u. a. folgende Eigenschaften:

  • ausgezeichnete Leistung auch bei hohen Belastungen
  • sehr guter Rostschutz
  • gute Alterungsbeständigkeit
  • gute Wasserstabilität
  • breiter Betriebstemperaturbereich

Bei Betriebstemperaturen über den Grenzwerten ist Spezialfett zu verwenden (Tabelle 1).

Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.
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