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Gestaltung der Anschlussteile

Wenn Lager der Ausführung NN, die mit zwei Käfigen aus Kunststoff oder Messing oder mit zwei Stahlbolzenkäfigen ausgerüstet sind, axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse ausgleichen müssen, sind an beiden Stirnseiten der Lager Freiräume vorzusehen (Bild 1). Dadurch lassen sich schädliche Auswirkungen auf die Lagerung vermeiden, z.B. durch Anstreifen des Käfigs an den Stirnseiten der Anschlussteile. Als Kleinstwert für die Tiefe des Freiraums wird empfohlen:

Ca min = 1,3 s

Hierin sind

Ca min=Kleinstwert für die erforderliche Freiraumtiefe [mm]
s=zulässige axiale Verschiebbarkeit von der Mittellage (vgl. Produkttabelle) [mm]
Zur Erleichterung des Ein- und Ausbaus von Lagern mit kegeliger Bohrung ab ca. 80 mm Durchmesser empfiehlt sich das SKF Druckölverfahren, bei dem Öl unter hohem Druck zwischen die Passflächen gepresst wird. Dadurch lassen sich die Ein- und Ausbaukräfte erheblich verringern und die Gefahr der Beschädigung von Lager und Lagersitz ist so gut wie ausgeschlossen.
Bei den Lagern mit zylindrischer Bohrung wird das SKF Druckölverfahren nur für den Ausbau angewendet.
Für das Druckölverfahren muss die Welle mit einer Bohrung und einer Ölverteilungsnut versehen sein (Bild 2). Abmessungsempfehlungen für die Bohrungen, Verteilungsnuten und Anschlussgewinde sind dem Abschnitt Gestaltung der Lagerung – Montagegerechte Konstruktion der Gegenstücke" zu entnehmen.
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