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Mehrreihige Zylinderrollenlager

Vierreihige Zylinderrollenlager (Bild 1) wie auch sechsreihige Lager (Bild 2) werden fast ausschließlich zur Lagerung von Walzenzapfen in Walzgerüsten, Kalandern und Rollenpressen verwendet. Sie weisen im Vergleich zu anderen mehrreihigen Rollenlagern eine geringe Reibung auf. Da sie außerdem relativ einfach mit fester Passung auf dem Walzenzapfen eingebaut werden können, sind sie besonders für Walzenlagerungen geeignet, die mit hohen Walzgeschwindigkeiten gefahren werden.
Der niedrige Lagerquerschnitt lässt einen im Verhältnis zum Walzenballen großen Walzenzapfendurchmesser zu. Da sehr viele Rollen im Lager untergebracht werden können, ist die radiale Tragfähigkeit außerordentlich hoch.
Die mehrreihigen Zylinderrollenlager können nur radiale Belastungen aufnehmen. Sie werden deshalb mit Rillenkugellagern, Schrägkugellagern, Kegelrollenlagern oder auch Axial-Kegelrollenlagern eingebaut, die die Axialbelastungen aufnehmen.
Mehrreihige Zylinderrollenlager sind nie selbsthaltend, d.h. alle Lagerteile (die Lagerringe mit den festen Borden und den Rollensätzen) können getrennt von den freien Lagerringen ein- oder ausgebaut werden. Dadurch werden die Montage der Lager, ihre Wartung und auch Überprüfung wesentlich erleichtert. Die Lager lassen zwischen Welle und Gehäuse Axialverschiebungen innerhalb bestimmter Grenzen zu.
Die vierreihigen Zylinderrollenlager sind mit zylindrischer und zum Teil mit kegeliger Bohrung lieferbar. Bei den Lagern mit kegeliger Bohrung lässt sich beim Einbau durch entsprechend weites Aufschieben auf den kegeligen Zapfen eine Radialluft oder Vorspannung einstellen.
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