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Montageanleitung

Beim Einbau von vierreihigen Zylinderrollenlagern sind Sachkenntnis und Erfahrung von besonderer Bedeutung. Die einzelnen Lagerteile müssen in der richtigen Reihenfolge montiert werden. Zusammengehörige Teile sind mit Buchstaben gekennzeichnet (Bild 1). Alle Teile eines Lagers sind außerdem mit einer gleichlautenden Nummer versehen, damit beim Einbau mehrerer gleicher Lager Verwechslungen vermieden werden. Die Innenringe bzw. Innenringpaare sind jedoch voll austauschbar und müssen daher nicht die gleiche Nummer haben wie der Außenring.
Bei der Mehrzahl der Einbaufälle herrscht Punktlast am Außenring, wobei nur etwa ein Viertel der Außenringlaufbahn belastet wird. Aus diesem Grund sind die Stirnflächen der Außenringe in vier Zonen aufgeteilt, die mit I bis IV gekennzeichnet sind. Die Markierungen für die Lastzone I sind außerdem durch einen Strich über die gesamte Mantelbreite der Außenringe verbunden.
Bei der Erstmontage wird gewöhnlich das Lager so eingebaut, dass die Zone I in Lastrichtung liegt. Je nach Betriebsbedingungen sollten die Außenringe nach jeder Betriebsperiode um 90° gedreht werden, damit die nächste Zone in Lastrichtung zum Tragen kommt. Eine Betriebsperiode sollte rund 1 000 Betriebsstunden betragen und eine Lagerprüfung einschließen. Das Drehen kann während eines Walzen- oder Rollenwechsels erfolgen.
Falls kein Fachpersonal für den Lagereinbau verfügbar ist, sollten insbesondere bei großen Lagern SKF Servicemitarbeiter hinzugezogen werden. Nähere Auskünfte zum SKF Einbauservice erhalten Sie auf Anfrage.
Allen Lagern liegt eine Montageanweisung bei, der die genaue Zuordnung der einzelnen Lagerteile entnommen werden kann.
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