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Ausführungsvarianten

Nadellager aus Wälzlagerstahl mit Innenring.

  • werden in Einbaufällen verwendet, bei denen die Welle nicht gehärtet und geschliffen werden kann (Bild 1)
  • lassen zwischen Welle und Gehäuse (Bild 2) Axialverschiebungen innerhalb bestimmter Grenzen zu (→ Produkttabelle); bei größeren Axialverschiebungen kann ein breiterer Innenring eingesetzt werden (→ Nadellager-Innenringe)

Nadellager aus Wälzlagerstahl, ohne Innenring

  • stellen eine optimale Problemlösung für solche Lagerungen dar, bei denen die Welle gehärtet und geschliffen werden kann (Bild 3)
  • erlauben eine stärkere Welle und somit auch steifere Ausführung als bei Anordnungen mit Lagern mit Innenringen

Die axiale Verschiebbarkeit der Welle gegenüber dem Gehäuse ist zudem nur noch von der Breite der Laufbahn auf der Welle abhängig. Bei entsprechend maß- und formgenauer Fertigung der Laufbahnen auf der Welle lassen sich Lagerungen mit engeren geometrischen Toleranzen erzielen. Zusätzliche Angaben enthält der Abschnitt Laufbahnen auf Wellen und in Gehäusen.

Nadellager aus Wälzlagerstahl mit Borden am Außenring
  • sind sowohl ohne als auch mit Dichtungen auf einer bzw. auf beiden Seiten erhältlich
  • sind mit oder ohne Innenring erhältlich
  • mit D ≤ 17 mm (Fw ≤ 10 mm) weisen in den Außenring eingesetzte Verschlussringe auf (Bild 4)
    Die größeren Lager haben feste Borde sowie eine Umfangsnut und, je nach Lagergröße, ein oder mehrere Schmierlöcher im Außenring (Bild 5).
  • stehen vornehmlich als einreihige Lager zur Verfügung; ausgenommen sind die zweireihig ausgeführten Reihen RNA 69 (Bild 6) und NA 69 mit einem Außendurchmesser D ≥ 52 mm bzw. einem Innenhüllkreis Fw ≥ 40 mm)

Bei allen Lagern bilden Außenring, Nadelrollen und Käfig eine selbsthaltende Einheit.

Nadellager aus Wälzlagerstahl ohne Borde am Außenring
  • sind nicht selbsthaltend, d. h. der Außenring, der Nadelkranz und der Innenring können getrennt voneinander eingebaut werden (Bild 7)
    Nadelkränze können je nach Gestaltung der Anordnung auf eine der folgenden Arten montiert werden:
    • zusammen mit dem Außenring
    • zusammen mit der Welle
    • zusammen mit dem Innenring
    • nachträglich zwischen Außenring und Welle bzw. Innenring
    Nadelkranz und Außenring dürfen dabei jedoch nicht ausgetauscht werden, sondern müssen stets, wie angeliefert, zusammen montiert werden.

  • sind normalerweise einreihig ausgeführt
    Die relativ breiten zweireihigen Lager haben zwei nebeneinander angeordnete einreihige Nadelkränze und eine Umfangsnut und ein Schmierloch im Außenring(Bild 8) .

Ausführungen

Kombinationen mit anderen Lagerungselementen

Die Kombination von Nadellagern aus Wälzlagerstahl bestimmter Größen mit einem Axial-Nadellager mit Zentrierbund der Reihe AXW ergibt Lagerungen, die kombinierte Radial-Axialbelastungen aufnehmen können. Kombination sind möglich, wenn der Außendurchmesser D des Radiallagers dem Zentrierbundduchmesser D1 des Axiallagers entspricht(Bild 9, Bild 10)

Ausführliche Informationen enthält der Abschnitt Axial-Nadellager.
Dichtungslösungen

Abgedichtete Lager

  • sind in den Reihen (R)NA 49 mit schleifenden NBR-Dichtungen (für effektive Schmierfettrückhaltung und Schutz vor Verunreinigungen) auf einer (Bild 11) bzw. beiden (Bild 12) Seiten lieferbar
  • haben einen Innenring, der 1 mm breiter ist als der Außenring, wodurch sichergestellt wird, dass die Lager auch bei kleinen axialen Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse noch wirksam abgedichtet sind

Unter bestimmten Betriebsbedingungen, z. B. bei hohen Drehzahlen oder Betriebstemperaturen, kann etwas Fett am Innenring austreten. Für Lagerungen, bei denen dies von Nachteil sein kann, sind besondere konstruktive Maßnahmen vorzusehen.

Zugehörige externe Dichtungen

  • kommen auch für Nadellagerungen ohne Innenring infrage
  • sind in mehreren Größen lieferbar (→ Produkttabelle)

Informationen über Wellendichtungen enthält der Abschnitt Dichtungen.


Schmierfette für abgedichtete Lager
Die ein- und beidseitig abgedichteten Nadellager werden mit Schmierfett befüllt geliefert. Zum Einsatz kommt ein hochwertiges Lithium-Komplexseifenfett (Tabelle 1).

Die relativ große Fettmenge lässt lange Schmierfristen für den Axial-Lagerteil erwarten (→ Berechnungen durchführen). Die abgedichteten Nadellager empfiehlt SKF mit dem Schmierfett SKF LGWA 2 (Tabelle 1) nachzuschmieren.

Nachschmiermöglichkeiten

SKF liefert die Nadellager mit unterschiedlich ausgeführten Nachschmiermöglichkeiten.

Nadellager aus Wälzlagerstahl:

  • mit Borden und D ≥ 19 mm (F, Fw ≥ 12 mm)
    • haben eine Umfangsnut und, je nach Größe, ein oder mehrere Schmierlöcher im Außenring (Bild 5)
  • mit Dichtung(en)
  • zweireihig und ohne Borde 
    • haben eine Umfangsnut mit einem Schmierloch im Außenring (Bild 8)
  • ohne Borde und mit Innenring
    • haben in einigen Größen ein Schmierloch im Innenring (→ Produkttabelle)
Käfige

SKF Nadellager mit Ringen sind in Abhängigkeit von Lagerreihe, Größe und Ausführung mit einem der in Tabelle 2 aufgeführten Käfige ausgerüstet.

Zweireihige Nadellager mit Ringen sind mit zwei einreihigen Nadelkränzen ausgerüstet (Bild 6).

Bei höheren Temperaturen können bestimmte Schmierstoffe schädliche Auswirkungen auf Käfige aus Polyamid verursachen. Weitergehende Hinweise bezüglich der Eignung von Käfigen enthalten die Abschnitte Käfige und Käfigwerkstoffe.

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