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Gestaltung der Lagerung

Anschlussmaße

Anschlussmaße haben folgende Bedingungen zu erfüllen:

  • Auflageflächen im Gehäuse und an der Welle müssen senkrecht zur Wellenachse stehen und sollen die Lagerscheiben, wenn möglich, am gesamten Umfang und über die gesamte Laufbahnbreite unterstützen.
  • Der Anschlussdurchmesser an der Welle sollte stets ≤ Ea und im Gehäuse stets ≥ Eb sein.
    Die Abmessungen Ea und Eb (→ Produkttabelle) berücksichtigen einen möglichen Axialversatz des Nadelkranzes.
  • Die Durchmesser für Welle und Gehäusebohrung sollten die bewährten Toleranzen aufweisen (Tabelle 1),
    um eine einwandfreie radiale Führung der einzelnen Axiallagerelemente zu erreichen.
    • Im Gehäuse zentrierte Lagerscheiben erfordern → radiales Spiel zwischen Welle und Scheibenbohrung
    • Auf der Welle zentrierte Lagerscheiben erfordern → radiales Spiel zwischen Scheibenmantelfläche und Gehäusebohrung

Axial-Nadellager mit Zentrierbund, Reihe AXW, sind kombinierbar mit Nadelhülsen und Nadelbüchsen (Bild 1) und mit Nadellagern mit Ringen aus Wälzlagerstahl (Bild 2). Der Zentrierbund sitzt fest und zentrisch in der Aufnahmebohrung des Radiallagers, vorausgesetzt diese weist eine der empfohlenen Toleranzen auf.

Die Axial-Nadelkränze werden im Allgemeinen radial auf der Welle geführt, um möglichst niedrige Gleitgeschwindigkeiten an den Führungsflächen zu erhalten. Die ist besonders bei hohen Drehzahlen von Bedeutung, außerdem ist dann die Führungsfläche zu schleifen.

Laufbahnen auf Wellen und in Gehäusen

  • sind mit der bei Lagerscheiben üblichen Qualität und Härte zu fertigen, wenn die Tragfähigkeit eines eines Axial-Nadelkranzes voll ausgenutzt werden soll
  • sind mit den Abmessungen Ea und Eb (→ Produkttabelle) zu dimensionieren, die auch einen möglichen Axialversatz des Rollenkranzes berücksichtigen

Zusätzliche Angaben enthält der Abschnitt Laufbahnen auf Wellen und in Gehäusen.

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