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Dichtungsarten

Dichtungen haben die Aufgabe, den Durchtritt von Medien gleich welcher Art zwischen den Fugen zweier miteinander verbundener, ruhender oder bewegter Flächen zu verhindern. Hierzu müssen die Dichtungen unter anderem die folgenden Eigenschaften aufweisen:
  • eine gute Verformbarkeit, um eventuelle Ungenauigkeiten auszugleichen,
  • eine ausreichende Festigkeit, um den Betriebsdrücken standzuhalten
  • eine hohe thermische Beständigkeit, um einen weiten Temperaturanwendungsbereich abzudecken
  • eine gute chemische Beständigkeit gegenüber im industriellen Alltag anzutreffenden Medien
  • ein reibungs- und verschleißarmes Betriebsverhalten.
Bei den Dichtungen unterscheidet man z.B. in DIN 3750 generell zwischen:
  • Berührungsdichtungen an ruhenden Flächen
  • Berührungsdichtungen an gleitenden Flächen
  • Berührungsfreien Dichtungen,
  • Bälgen und Membranen
Die Berührungsdichtungen an ruhenden Flächen werden als statische Dichtungen bezeichnet. Ihre Dichtwirkung hängt von der radialen oder axialen Verformung ihres Querschnitts im eingebauten Zustand ab. Typische Beispiele für diese statischen Dichtungen sind Flachdichtungen (Bild 1) und Dichtungen mit O-Ringen (Bild 2).
Dichtungen, die Kontakt mit gleitenden Flächen haben, werden als dynamische Dichtungen bezeichnet und dienen zur Abdichtung von Passagen zwischen Maschinenteilen, die sich linear gegeneinander bewegen oder den Schmierstoff im Lager halten, das Eindringen von Verunreinigungen verhindern, verschiedene Medien getrennt halten und Druckunterschieden standhalten. Bei den dynamischen Dichtungen gibt es eine Vielzahl von Bauarten, zu denen unter anderen auch die Stangen- und Kolbendichtungen gehören, die vornehmlich zur Abdichtung bei Längsbewegungen eingesetzt werden. Den Hauptteil der dynamischen Dichtungen stellen jedoch die Wellendichtringe (Bild 3), die in vielen Ausführungsformen in allen Bereichen der Industrie verwendet werden.
Die berührungsfreien Dichtungen beruhen auf der Dichtwirkung eines engen, mehr oder weniger langen Spalts, der axial, radial oder gleichzeitig axial und radial angeordnet sein kann. Dichtungen dieser Art, zu denen die einfachen Spaltdichtungen aber auch vielgängige Labyrinthdichtungen (Bild 4) zählen, weisen praktisch keine Reibung und keinen Verschleiß auf.
Bälge und Membranen werden zur Abdichtung von Teilen mit begrenzter gegenseitiger Bewegungen verwendet.
In Anbetracht der Bedeutung, die Radial-Wellendichtringen für die funktionssichere Abdichtung von Wälzlagerungen zukommt, werden nachstehend fast ausschließlich Angaben über diese Dichtungsart, ihre möglichen Bauformen und Ausführungen sowie ihrer Einsatzmöglichkeiten gemacht..
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