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Berührende Dichtungen

Berührende Dichtungen (Bild 1) dichten in der Regel sehr zuverlässig ab. Ihr Wirkungsgrad ist jedoch von mehreren Faktoren abhängig, darunter:
  • Dichtungsausführung
  • Dichtungswerkstoff
  • Kontaktdruck
  • Oberflächengüte der Gegenlauffläche
  • Zustand der Dichtlippe
  • Vorhandensein von Schmierstoff zwischen Dichtlippe und Gegenlauffläche
Der Anpressdruck (Bild 1) ergibt sich entweder aus:
  • durch die Elastizität der Dichtung aufgebracht werden, die aufgrund der elastischen Eigenschaften des Dichtungswerkstoffs entsteht (a)
  • durch die vorgesehene Passung zwischen Dichtung und Gegenlauffläche (b), oder
  • der Tangentialkraft einer über der Dichtlippe angeordneten ringförmigen Zugfeder (c)
Nachteilig sind dagegen die Reibung der Dichtung auf der Gegenlauffläche und die dadurch hervorgerufene Temperaturerhöhung. Berührende Dichtungen sind deshalb nur bis zu bestimmten Umfangsgeschwindigkeiten verwendbar. Außerdem sind sie empfindlich gegen mechanische Beschädigungen, z.B. durch feste Verunreinigungen oder bei unsachgemäßem Einbau. Um Beschädigungen durch Fremdkörper zu verhindern, wird häufig eine berührungsfreie Dichtung vorgeschaltet, die grobe Verunreinigungen von der berührenden Dichtung abhalten soll.
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