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Viskosität des Grundöls

Die gebräuchlichsten Wälzlager-Schmierfette haben eine Grundölviskosität zwischen 15 und 500 mm2/s bei 40 °C. Bei Schmierfetten mit einer Grundölviskosität von mehr als 500 mm2/s bei 40 °C wird das Öl so langsam aus dem Fett abgeschieden, dass ein Lager nicht mehr ausreichend mit Schmierstoff versorgt wird. Wenn für langsam umlaufende Wälzlager oder Anwendungsfälle im Tief- oder Hochtemperaturbereich die rechnerisch erforderliche Grundölviskosität über 500 mm2/s bei 40 °C liegt, ist besondere Sorgfalt erforderlich. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Technischen SKF Beratungsservice einzuschalten.
Von der Viskosität des Grundöls hängt auch die höchstzulässige Drehzahl ab, bei der das Fett noch zur Schmierung von Wälzlagern verwendet werden kann. Die höchstzulässige Drehzahl für Schmierfett hängt auch von der Scherfestigkeit des Fetts ab, die wiederum vom Dickungsmittel bestimmt wird. Einen Hinweis auf die Drehzahleignung eines Schmierfettes gibt der von Schmierfettherstellern häufig angegebene Drehzahlkennwert

A = n dm

Hierin sind
A
=Drehzahlkennwert [mm/min]
n=Drehzahl [min-1]
dm=

bearing mean diameter [mm] 

= 0,5 (d + D)

Wenn die Betriebsdrehzahlen 70 % der in (Tabelle 1), empfohlenen Grenzwerte für den Drehzahlkennwert übersteigen, sollte entsprechend den im Abschnitt Zulässige Betriebsdrehzahl in Abhängigkeit von Belastung und Ölviskosität gemachten Angaben die Drehzahl überprüft werden. Die ermittelte Drehzahl soll die tatsächliche Betriebsdrehzahl übersteigen.
Bei extrem hohen Drehzahlen ist der Technische SKF Beratungsservice einzuschalten.
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