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Systembetrachtungen zur Lagerauswahl

In der SKF Lebensdauergleichung werden nicht nur die äußeren Belastungen erfasst, sondern auch alle übrigen tribologischen Beanspruchungen im Wälzkontakt, die die Lebensdauer beeinflussen. Das Wissen um die Einflüsse, die diese Beanspruchungen auf die Lagerlebensdauer haben, erlaubt eine zutreffendere Vorhersage der tatsächlichen Leistungsfähigkeit eines Lagers in einem bestimmten Anwendungsfall.
Eingehende Betrachtungen zur SKF Lebensdauer und zur Theorie, die dahinter steht, sind in diesem Rahmen nicht möglich. Im Abschnitt Erweiterte SKF Lebensdauer ist deshalb auch eine vereinfachte, aber dafür praktisch anwendbare Gleichung angegeben. Diese eröffnet Möglichkeiten, das Leistungsvermögen der Lager voll auszunutzen, die Lagerung im Hinblick auf die Lagergröße zu optimieren sowie den Einfluss von Schmierung und Verunreinigungen auf die Lebensdauer zu berücksichtigen.

Systemlebensdauer eines Wälzlagers

Die Ermüdung der metallischen Oberflächen im Wälzkontakt ist ein hinreichend bekanntes Ausfallkriterium bei Wälzlagern. Für die Ermüdung kann eine Vielzahl von Einflussfaktoren verantwortlich sein, wie z.B. hohe Betriebstemperaturen, unzureichende Schmierung, verunreinigte Schmierstoffe und hohe Zusatzbelastungen unterschiedlicher Art und Richtung.
Deshalb ist die ausschließliche Berücksichtigung des Kriteriums “Ermüdung” bei der Auslegung einer Lagerung und der Bestimmung der erforderlichen Lagergröße im Normalfall auch ausreichend. Internationale Normen wie ISO 281:2007 basieren auf der Metallermüdung der Wälzkontaktflächen. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass Wälzlager jeweils ein System darstellen (Bild 1), bei dem alle Komponenten, neben den Laufbahnen auf Innen- und Außenring sowie den Wälzkörpern auch der Käfig, der Schmierstoff und eine eventuelle Dichtung einen bestimmten Anteil zur Gesamtleistung beitragen.
In verschiedenen Kapiteln dieser Website werden die relevanten Eigenschaften der Lagerkomponenten hinsichtlich Festigkeit und Eignung benannt, damit durch gut auf einander abgestimmte Komponenten die Leistungsfähigkeit der Lager optimiert werden kann.
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