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Mindestbelastung

Für einen störungsfreien Betrieb muss auf die Axial-Kegelrollenlager stets eine bestimmte Mindest-Axialbelastung wirken. Dies gilt besonders für schnell laufende Lager und für Lager, die starken Beschleunigungen und schnellen Lastwechseln ausgesetzt sind. Dabei beeinflussen die Massenkräfte der Rollen und des Käfigs sowie die Reibung im Schmierstoff die Abrollverhältnisse im Lager. Unter solchen Bedingungen können Gleitbewegungen zwischen den Rollen und den Laufbahnen entstehen und damit Oberflächenschäden hervorrufen.
Die in solchen Fällen erforderliche Mindest-Axialbelastung kann für die Axial-Kegelrollenlager überschlägig ermittelt werden aus:



Berechnung starten

Hierin sind

Fam=Mindest-Axialbelastung [kN]
A=Minimallast-Faktor (→ wenden Sie sich an SKF)
n=Drehzahl [U/Min]
Bei hochviskosen Schmierstoffen und Kaltstart können unter Umständen auch höhere Mindestbelastungen erforderlich werden. Durch das Eigengewicht der gelagerten Teile und durch die äußeren Kräfte ist die Radialbelastung in der Regel bereits höher als die erforderliche Mindestbelastung. Wenn jedoch der ermittelte Grenzwert unterschritten wird, muss das einseitig wirkende Axial-Kegelrollenlager zusätzlich axial belastet werden.
Bei Axial-Kegelrollenlagern für Druckspindeln muss die Mindest-Axialbelastung nicht geprüft werden, da diese Lager mittels O-Ringen bzw. (in Reversierwalzwerken) durch Federn vorgespannt sind. Bei O-Ringen ist die Vorspannkraft so zu wählen, dass sich der Ringdurchmesser um ca. 20% verringert.
Bei Federn hängt die erforderliche Vorspannkraft vom Gewicht der Anschlussteile ab. Die geeigneten Werte erfahren Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.
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