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Lageranordnungen

Lagersatz in O-Anordnung

Bei Lagern in O-Anordnung (Bild 1) laufen die Berührungslinien entlang der Lagerachse auseinander. Axialbelastungen werden in beiden Richtungen, aber jeweils nur von einem Lager bzw. Lagersatz aufgenommen.

Lager in O-Anordnung ergeben eine relativ starre Lagerung. Dank des großen Abstands zwischen den wirksamen Lagermitten eignet sich diese Anordnung besonders gut für das Aufnehmen von Momentbelastungen.

Lagersatz in X-Anordnung

Bei Lagern in X-Anordnung (Bild 2) laufen die Berührungslinien entlang der Lagerachse aufeinander zu. Axialbelastungen werden in beiden Richtungen, aber jeweils nur von einem Lager bzw. Lagersatz aufgenommen.

Durch den kürzeren Abstand zwischen den effektiven Lagermitten sind X-Anordnungen weniger für die Aufnahme von Momentbelastungen geeignet als Lager in einer O-Anordnung.

Lagersätze in Tandem-Anordnung

Tandem-Anordnungen bieten eine erhöhte axiale und radiale Tragefähigkeit als Einzellager. Bei der Tandem-Anordnung (Bild 3) verlaufen die Berührungslinien parallel zueinander. Die Axial- und Radialbelastung verteilt sich auf beide Lager.

Der Lagersatz kann nur einseitig wirkende Axialbelastungen aufnehmen. Bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen bzw. bei kombinierten Belastungen müssen weitere Lager hinzugefügt und gegen die Tandem-Anordnung angestellt werden.

Beispiele

Universell kombinierbare, einseitig wirkende Lager können, je nach geforderter Steifigkeit und auftretender Axialbelastung, in einer Vielzahl unterschiedlicher Anordnungen eingebaut werden. Die möglichen Anordnungen, einschließlich der Nachsetzzeichen für zusammengepasste Lagersätze, sind in Bild 4 angegeben.

Können Fluchtungsfehler zwischen den Lagern nicht vermieden werden, sind Lagerungen in X-Anordnung zu verwenden. Sie sind weniger empfindlich für Schiefstellungen als Lager in einer O-Anordnung.

Kombinationen aus Tandem-Anordnungen und O- oder X-Anordnungen werden gewählt, wenn die Steifigkeit oder Tragfähigkeit eines Lagersatzes in einer bestimmten Richtung maximiert werden soll. Das ist zum Beispiel der Fall bei verlängerten, vorgespannten, senkrecht oder fliegend angeordneten Gewindetrieben.

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