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Genauigkeit von Lagersitzen und Anlageflächen

Form- und Laufgenauigkeit

Eine maximale Laufgenauigkeit, hohe Nenndrehzahlen und niedrige Betriebstemperaturen lassen sich selbst mit Hochgenauigkeitslagern der Reihe „Super-Precision Bearings“ nur erreichen, wenn die Anschlussteile mit der gleichen Genauigkeit gefertigt wurden wie die Lager. Bei der mechanischen Bearbeitung ist daher darauf zu achten, dass die Formabweichungen der Lagersitze und Anlageflächen minimal bleiben. Die Form- und Lageempfehlungen nach ISO 1101:2012 sind in Tabelle 1 angegeben.
Dünnwandige Lagerringe passen sich an die Lagersitzform an. Daher kann sich jeder Formfehler der Welle oder des Gehäusesitzes negativ auf die Lagerlaufbahnen und die Lagerfunktion auswirken. So können beispielsweise axiale Schiefstellungen zwischen zwei Lagerringen zu einem Verlust der Laufgenauigkeit, zu Belastungskonzentrationen und zu hohen Betriebstemperaturen führen, insbesondere bei hohen Drehzahlen. Die Zahlenwerte für die IT-Toleranzen nach DIN EN ISO 286-1:2010 können Tabelle 2 entnommen werden.

Oberflächenrauheit

Die Rauheit von Lagersitzflächen wirkt sich nicht in gleichem Maße auf die Lagerfunktion aus wie deren Maß- und Formgenauigkeit. Andererseits aber wird das erwartete Passungsübermaß und damit der Passungscharakter umso besser eingehalten, je geringer die Rauheit der Passflächen ist. Für Lagerungen, an deren Genauigkeit höhere Ansprüche gestellt werden, sind in Tabelle 3, in Abhängigkeit von der Toleranzklasse der Lager, Richtwerte für den Mittenrauwert Ra angegeben. Diese Richtwerte gelten für geschliffene Sitze.
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