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Ölschmierung

Für viele Anwendungsfälle bietet sich eine Ölschmierung an, da sie an die Betriebsbedingungen und konstruktiven Gegebenheiten angepasst werden kann. Bei der Auswahl eines geeigneten Ölschmierverfahrens für eine Lageranordnung sind folgende Anforderungen zu berücksichtigen:
  • erforderliche Menge und Viskosität des Öls
  • Drehzahl und hydrodynamische Reibungsverluste
  • zulässige Lagertemperatur
Das Verhältnis zwischen Ölmenge/Öldurchflussmenge, Reibungsverlusten und Lagertemperatur ist in Diagramm 1 dargestellt. Das Diagramm zeigt die Bedingungen in unterschiedlichen Bereichen an:
  • Bereich A
    Die Ölmenge reicht nicht aus, um zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen einen Schmierfilm zu erzeugen. Direktkontakt von Metallflächen führt zu erhöhter Reibung, einer hohen Lagertemperatur, Verschleiß und Oberflächenermüdung.
  • Bereich B
    Öl ist in größerer Menge verfügbar, und zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen kann sich ein einheitlicher, tragfähiger Ölfilm bilden. Die Reibung und auch die Betriebstemperaturerhöhung sind minimal.
  • Bereich C
    Eine weitere Erhöhung der Ölmenge führt zum Reibungs- und Temperaturanstieg.
  • Bereich D
    Die fließende Ölmenge wird so erhöht, dass der Öldurchfluss für ein Gleichgewicht zwischen Wärmeerzeugung am Lager und Wärmeabführung sorgt. Die Lagertemperatur erreicht ihren Höhepunkt.
  • Bereich E
    Mit zunehmendem Öldurchfluss übersteigt die Wärmeabführung die erzeugte Reibungswärme am Lager. Die Lagertemperatur nimmt ab.
Um die Betriebstemperatur bei extrem hohen Drehzahlen niedrig halten zu können, ist in der Regel entweder ein Öl-Luft-Schmiersystem oder eine Ölumlaufschmierung mit Kühlfunktion erforderlich. Mit diesen Systemen lassen sich die Betriebsbedingungen in den Bereichen B (Öl-Luft) und E (Ölumlaufschmierung) beibehalten.
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