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Baker AWA-IV 12 kV, Baker AWA-IV 12 kV HO, Baker AWA-IV 6 kV, Baker AWA-IV 4 kV, Baker AWA-IV 2 kV

Automatischer statischer Stoßspannungs-/HiPot-/Widerstands-Motoranalysator

Baker AWA-IV Funktionen
Baker AWA-IV Funktionen
Die statischen SKF Motor-Analysatoren – Baker AWA-IV – sind Lösungen für die zustandsabhängige Instandhaltung und bieten eine flexible Fehlererkennung in einem einzigen tragbaren Gerät. Mit dem Baker AWA-IV kann eine Vielzahl elektrischer Prüfungen durchgeführt werden, u. a. von Stoßspannung, DC hiPot, Stufenspannung, kontinuierliche Rampe, Megaohm und Wicklungswiderstand.
  • Verbesserte Prüffunktionen früherer Baker AWA Versionen: Kontinuierlich geramptes hipot, verbesserte Referenz-Stoßspannungsfunktion, verbesserter PI/DA-Test, verbessertes DC hipot, verbesserte Widerstandsprüfung, empfindlichere Stoßspannungsprüfung

Für schnelle, zuverlässige, automatisierte Prüfungen

Der statische SKF Motor-Analysator – Baker AWA-IV – führt automatisierte Abläufe einer anwenderseitig gewählten Vielzahl von Motorisolationstests durch. Der in den Analysator integrierte Rechner führt die Tests durch, speichert die Ergebnisse und überwacht während des Tests kontinuierlich die Spannungsniveaus. Sollte der Rechner bei einem bestimmten Test eine Schwachstelle in der Isolation erkennen, wird der Test unterbrochen, der Bediener gewarnt, und es werden alle Testparameter zum Zeitpunkt der Unterbrechung aufgelistet. Dieser automatisierte Vorgang dauert nur einige Mikrosekunden und erfolgt präziser und sicherer, als es bei manuellen Testverfahren möglich ist.

Programmierung im Büro, Anwendung im Feld

Der Baker AWA-IV ist das einzige Hochspannungs-Testgerät, das vom Anwender für einen ganz spezifischen Satz von Isolationsprüfungen vor der Inbetriebnahme vor Ort programmiert werden kann, um dann programmiert vor Ort zum Einsatz zu kommen. Anwenderseitige Arbeitsaufträge oder Routinen legen oft fest, welche Motoren geprüft werden sollen, außerdem die Reihenfolge der Durchführung und die Parameter für jeden Test, wie z.B. Spannungen, Dauer und Grenzwerten für Bestanden/Durchgefallen. Bediener können die Einheit zur Durchführung von Prüfungen einfach durch Anschluss an den Analysator vor Ort programmieren. So können die Anwender den Zeit- und Kostenaufwand für die manuelle Durchführung wiederholter Wartungs- und Instandhaltungssequenzen minimieren und die Zuverlässigkeit der Prüfverfahren verbessern.

Speichern der Testergebnisse

Nach Abschluss der Tests können die Ergebnisse als Teil des Dauer-Prüfprotokolls des jeweiligen Motors gespeichert werden. Diese Art der Dokumentation ist für jedes Programm zur Anlagenzuverlässigkeit ein wesentlicher Faktor. Dank des AWAIV lassen sich Testergebnisse mithilfe eines relationalen Microsoft Access® Datenbankformats erfassen, speichern, abrufen und verwalten. Das Baker AWA-IV liefert Prüfdateien im .rtf-Format, was bedeutet, dass diverse Textverarbeitungsprogramme zur Anwendung kommen können. Mittels dieser Datenbankdateien können die Daten mühelos in herkömmliche Instandhaltungsmanagement-Software oder andere Datenbankwerkzeuge übertragen werden. MS Access® ist ODBC-konform.

Tragbares Gerät mit erweiterten Windungsfähigkeiten (inter-turn capabilities)

Computersteuerung und Funktionsüberwachung sind Verbesserungen, die manuell gesteuerte Geräte nicht bieten. Wie beim DC-HiPot-Test beginnt das Baker AWA-IV bei der Erzeugung der Stoßspannung mit einer niedrigen Spannung. Jeder auf die Wicklung angewandte Impuls wird digitalisiert und die daraus resultierende Kurvenform mit früheren Kurven verglichen, um eventuelle Schwachstellen von Windung zu Windung zu ermitteln. Der Vergleich erfolgt mithilfe des patentierten PP-EAR-Verfahrens (Pulse-to-Pulse Error Area Ratio). Mit dieser Methode sind Abweichungen von weniger als einem Prozent zwischen den Spulen erkennbar. Darüber hinaus lassen sich erstmals Kurzschlüsse zwischen parallelen Wicklungen lokalisieren; dies war bisher beim visuellen Vergleich von Kurvenverläufen nicht möglich. Beim Baker AWA-IV werden weniger Impulse auf die Wicklung angewandt, wodurch sich der erforderliche Strom zur Durchführung der Stoßspannungsprüfung reduziert. Da jeder einzelne Impuls analysiert wird, entsteht eine neue Referenzfunktion, wenn die Prüfspannung bis zum jeweiligen Bemessungswert erhöht wird. Wenn keine Schwachstellen von Windung zu Windung erkannt werden, wird die endgültige Impulskurvenform als Referenzfunktion für alle nachfolgenden Tests gespeichert.
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