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Flexible Kupplungen mit Druckölverfahren

Anwendung des SKF Druckölverfahrens bei flexiblen Wellenkupplungen

Wird das Prinzip des SKF Druckölverfahrens mit flexiblen Wellenkupplungen kombiniert, wird eine Presspassung zur Übertragung hoher Drehmomente bei glatten, zylindrischen Wellen erzielt.
Da keine Keilnuten, Zähne oder konische Wellen gefertigt werden müssen, können kleinere Wellendurchmesser verwendet werden, was ein geringeres Gewicht bedeutet.
Ein- und Ausbau erfolgen schnell und mühelos und ohne externe Werkzeuge, mit Ausnahme des Pumpensatzes.

Prinzip

Die Kupplung arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die SKF OK-Kupplungen, d. h. eine dickere Außenhülse (in diesem Fall die flexible Kupplungsnabe) mit Innenkegel wird auf eine dünne, extern kegelige Innenhülse geschoben. Dann wird Öl zwischen die Hülsen gespritzt, um eine Reibung zwischen den kegeligen Oberflächen zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt OK-Kupplungen.
Die Kupplungen haben dann eine integrierte Hydraulikeinheit, die einen Öldruck erzeugt und dadurch die flexible Nabe auf die Innenhülse treibt.
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