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Ein- und Ausbau

Einbau

Mithilfe des SKF Druckölverfahrens wird die Schraube hydraulisch von einem Hydraulikring oder einer Hydraulikmutter auf den kegeligen Sitz gepresst. Um die feste Passung zu erhalten, ist eine hohe Schiebekraft erforderlich, die während des gesamten Einbauvorgangs durch das zwischen die Passflächen gespritzte Öl erheblich reduziert wird. Der dünne Ölfilm, der die Oberflächen trennt, reduziert nicht nur die Reibungskräfte, sondern minimiert auch die Gefahr von Reibkorrosion an den Kontaktflächen.
Sobald die erforderliche axiale Verschiebung erreicht ist, wird das Öl zwischen den Kontaktflächen abgelassen. Somit entsteht ein fester Halt zwischen Nabe und Welle, und alle Wellenoberflächen können für die Kraftübertragung genutzt werden.

Demontageanleitung

Beim Ausbau wird Öl zwischen die Flächen gespritzt und die Schraube durch die axiale Komponente der Kompressionskraft von ihrem kegeligen Sitz gelöst. Aus Gründen der Sicherheit wird der Hydraulikring oder die Mutter zum Abbremsen der axialen Bewegung der Schraube genutzt. Die gleiche Technik kann für die Montage von Komponenten wie Ruderzapfen und -pinnen eingesetzt werden.
Der Anwender profitiert davon, dass SKF die gesamte Ausrüstung für die hydraulische Montage von Komponenten liefern kann. Ein komplettes Sortiment an Hydraulikringen und -muttern, Pumpen und Druckölgerätesätzen steht zur Verfügung.
Die SKF Handpumpe 728619 wird für den Ring empfohlen sowie für die Öleinspritzung in die Schraubennabe. Für die Größen OKTC 505 oder größer empfehlen wir die druckluftbetriebene Pumpe THAP 150.
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