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Farbversorgungssysteme und Zubehör

Manuelle Systeme

Manuelle Farbkastenbefüllung

Die Befüllung der Farbkästen kann manuell erfolgen. Hierfür steht zum Beispiel ein System mit einem Schlauchaufroller zur Verfügung. Der Bediener geht mit dem Schlauch und dem Auslasshahn direkt zum Farbkasten und nimmt die Befüllung vor. Die vereinfachte Version wäre ein Schlauch mit einer festgelegten Länge und einem Absperrhahn mit tropffreiem Ventil am Ende.

Eine andere Variante ist die Befüllung über ein fest im Farbkasten installiertes Farbfüllrohr. Der Bediener öffnet die Farbzufuhr über einen Kugelhahn und die Farbe fließt direkt in den Farbkasten. Hier wird der Befüllvorgang vom Bediener überwacht.

Halbautomatisches System

Halbautomatische Farbkastenbefüllung

Hierbei erfolgt die Befüllung ebenfalls über die Bedienung des Druckers. Durch Betätigen eines am Druckwerk angebrachten Druckknopfes öffnet der Bediener das Farbventil so lange, bis der gewünschte Füllstand im Farbkasten erreicht ist.

Die Befüllung erfolgt über ein am Farbkasten fest installiertes Farbfüllrohr mit davor geschaltetem Farbventil. Auch hier wird der Befüllvorgang vom Bediener überwacht.

Automatisches System

Automatische Farbkastenbefüllung

Die automatische Variante ist sicherlich die angenehmste und am weitesten fortgeschrittene Lösung. Hier wird über einen Sensor das Farbniveau im Farbkasten überwacht. Bei Unterschreiten des eingestellten Normalniveaus wird das Farbventil geöffnet und die Farbe läuft in den Farbkasten.

Ein quer über dem Farbkasten installiertes Farbfüllrohr mit getrennt regelbaren Auslassöffnungen übernimmt die gleichmäßige Verteilung der Farbe über die gesamte Breite des Farbkastens. Ein manuelles Befüllen des Farbkastens durch den Bediener ist jederzeit möglich, aber normalerweise nicht notwendig. Bei Störungen wie z.B. Minimum-Alarm oder Überfüllung erfolgt über die Anlagensteuerung ein akustisches Alarmsignal.

Kartuschensysteme

Kartuschensysteme zur Farbkastenbefüllung

Als innovatives System speziell für Bogendruckereien mit geringem Farbverbrauch und häufigem Farbenwechsel hat sich die 2-kg-Farbkartusche fest etabliert.

Egal ob einfache, druckluftbetätigte Handpistole oder automatische Auspresseinrichtung: beide Systeme bieten eine gute Bedienerfreundlichkeit, Arbeitserleichterung und nicht zuletzt Farbeinsparung durch sehr geringe Restmengen in der Kartusche.

Bei der Entleerung mit der einfachen Handpistole wird über einen Drucktaster die Druckluft geöffnet und durch den Druck in der Pistole die Farbe aus der Kartusche gepresst. Der Bediener verteilt die Farbe direkt beim Auspressen über den gesamten Farbkasten.

Die andere Alternative ist ein fest am Druckwerk installiertes Auspresssystem. Die Entleerung der Kartusche erfolgt dabei entweder ebenfalls über einen Drucktaster oder kann auch kontinuierlich ablaufen. Dabei wird bei geöffnetem Ventil einfach die Druckluft so eingestellt, dass immer eine kleine Menge Farbe in den Farbkasten läuft. Die Verteilung der Farbe erfolgt über die rotierende Duktorwalze.

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