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Riemenausrichtung

Einer der Hauptgründe für den vorzeitigen Ausfall von Keilriementrieben ist die unzureichende Ausrichtung der Riemenscheiben. Nicht fluchtende Riemenscheiben verursachen erhöhten Verschleiß, Geräusche, Schwingungen und letztendlich Maschinenstillstand. Übermäßige Schwingungen können außerdem zum vorzeitigen Ausfall der Lager führen und ebenfalls nicht eingeplante Maschinenstillstände zur Folge haben.

Herkömmliche Ausrichtmethoden
Bei den heute noch sehr gebräuchlichen herkömmlichen Ausrichtmethoden erfolgt das Ausrichten entweder mit dem bloßen Auge bzw. zusätzlich mithilfe eines Richtlineals oder einer Schnur. Der Vorteil dieser Methoden liegt in der relativ kurzen Ausrichtzeit. Von Nachteil ist jedoch die unzureichende Genauigkeit. Die Empfehlungen einiger Keilriemenhersteller, den maximalen Versatz der Riemenscheiben auf 0,5° oder sogar nur 0,25° zu begrenzen, können mit diesen einfachen Methoden nicht eingehalten werden.

Messen des Parallel- (A) und Winkelversatzes (B) mithilfe eines Lineals oder einer Schnur (C).
Bei korrekter Ausrichtung liegen die Rillen der Riemenscheiben in einer Flucht (D).

Laserunterstützte Ausrichtung von Riemenscheiben

Mit einer Riemenausrichtung per Laser lässt sich das Verfahren schneller und präziser durchführen. Ausrichtsysteme richten entweder die Seitenflächen oder das Rillenprofil der Riemenscheibe aus.

Die Riemenausrichtsysteme von SKF sind entweder für die Ausrichtung in der Rille oder für die Ausrichtung an der Stirnseite einsetzbar.

Durch das Ausrichten in der Rille der Keilriemenscheibe und nicht an der Stirnseite können Riemenscheiben mit unterschiedlicher Breite oder unterschiedlichen Flächen ausgerichtet werden.

Die Ausrichtung an der Stirnseite ist vielseitiger und kann bei nahezu allen Maschinen mit Keilriemen, Verbundkeilriemen, Keilrippenriemen und den meisten anderen Riemen sowie Kettenrädern angewandt werden.

Das genaue Ausrichten von Riemenscheiben zahlt sich aus in:
  • Längerer Gebrauchsdauer
  • Erhöhter Maschinenverfügbarkeit
  • Verringertem Verschleiß an Riemen und Riemenscheiben
  • Minimaler Ein- und Auslaufreibung und damit in sparsamem Energieverbrauch
  • Ruhigerem und geräuschärmerem Lauf 
  • Verringerten Betriebskosten

A. Vertikaler Winkelversatz
B. Horizontaler Winkelversatz
C. Parallelversatz
D. Korrekte Ausrichtung
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