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Gestaltung der Aufnahmebohrung

Die Gehäusebohrung sollte eine Einführungsschräge von 15 bis 30° haben, damit die Dichtung ohne Beschädigung installiert werden kann. Der Übergang muss gratfrei sein und für den Übergangsradius r zwischen dem Sitz der Dichtung und der Schulter den Empfehlungen in der Tabelle entsprechen.
Bei Wellendichtringen mit metallischem Außendurchmesser oder mit Metalleinsatz muss die metrische Gehäusebohrung (B) mindestens 0,3 mm tiefer sein als die Nennbreite b der Dichtung (Bild 1). Für Gehäusebohrungen mit Zollabmessungen muss B eine Tiefe von 0,016 in. bzw. 0,4 mm aufweisen.
Dichtungen ohne Metallverstärkung werden gegenüber Durchmesser und Tiefe der Gehäusebohrung überdimensional gefertigt, damit die erforderliche Verspannung und Stabilität gewährleistet ist. Tatsächlich sind die Dichtungen 0,4 bis 0,8 mm breiter als die Bohrlochtiefe B. Bei HS-Vollgummidichtungen sollte die Bohrlochtiefentoleranz ±0,13 mm und ±0,10 mm bei gewebeverstärkten HSF-Wellendichtringen betragen.
Um den Dichtungsausbau zu erleichtern, können in der Konstruktionsphase Löcher in die Gehäuseschulter A integriert werden (Bild 2).
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