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Deckbleche

Alle geteilten und ungeteilten HS- und HSF-Dichtungen werden gegenüber Durchmesser und Tiefe der Gehäusebohrung überdimensional gefertigt, damit die erforderliche Verspannung und Stabilität gewährleistet ist. Ein Deckblech (Bild 1) sorgt für die axiale Verspannung der Dichtung und stabilisiert sie in der Gehäusebohrung, um eine maximale Dichtleistung zu erzielen. Das Deckblech muss so dimensioniert sein, dass die erforderliche Passung erzielt wird. Das Blech muss stark genug sein, um sich nicht zu verbiegen. Meist ist eine Stärke von 6,35 bis 12,7 mm ausreichend.
Das Blech wird verschraubt; die Bohrungen dürfen dabei maximal 150 mm auseinanderliegen. Der Lochkreis sollte sich so nah wie möglich an der Gehäusebohrung befinden. Das Deckblech muss gerade sein und die Gehäusebohrung eine einheitliche Tiefe haben. Eine Teilung des Deckblechs bei 180° erleichtert den Dichtungswechsel, vor allem bei beschränktem Einbauplatz.
Um Schmierstoff, der von innen gegen die Dichtung drängt, zu blockieren und die Dichtung vor Beschädigungen von außen zu schützen, sollte der Innendurchmesser des Deckblechs etwa 6,35 mm größer sein als der Wellendurchmesser, damit Welle/Bohrung-Schiefstellungen und Rundlauf aufgenommen werden können.
In Anwendungsfällen, in denen eine ergänzende Abdichtung benötigt wird und eine Bearbeitung des Gehäuses unerwünscht ist, kann der Hohlraum für die Dichtung auch in das Blech eingearbeitet werden (Bild 2).
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