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Eigenschaften

Ein V-Ring besteht aus einem Stützkörper, einer flexiblen, konischen Dichtlippe und einem integrierten Federgelenk (Bild 1). Er wird gedehnt und direkt auf der Welle montiert und dort durch die Eigenspannung des Stützkörpers in Position gehalten. Er rotiert mit der Welle und dichtet axial gegen eine stillstehende Gegenlauffläche ab.
Die Gegenlauffläche kann die Stirnseite eines Lagers, einer Scheibe, eines Trägers oder Lagergehäuses sein oder auch das Metallgehäuse eines Radial-Wellendichtrings.
Die flexible Dichtlippe übt einen Kontaktdruck auf die Gegenlauffläche aus. Der Druck ist relativ niedrig, reicht jedoch aus, um die Dichtfunktion aufrechtzuerhalten. Durch den leichten Kontaktdruck kann die Dichtung in einigen Anwendungen mit niedrigen Drehzahlen auch trockenlaufen, was zu einem geringfügig schleppenden Drehmoment oder zu Wärmebildung führt. Der Kontaktdruck ist abhängig von der eingebauten Breite.
Die flexible Lippe und das Gelenk gewährleisten selbst in Anwendungen mit erheblichem Endspiel und Wellenschiefstellungen eine gute Dichtleistung.
Infolge der Zentrifugalkraft nimmt der Kontaktdruck der Dichtlippe ab, wenn die Geschwindigkeit zunimmt. Dies bedeutet, dass Reibungsverluste und Wärme äußerst gering bleiben und dass eine verbesserte Verschleißfestigkeit und längere Gebrauchsdauer erzielt werden. Der Leistungsverlust erreicht sein Maximum bei einer Wellendrehzahl von etwa 12 m/s und nimmt danach bis 20 m/s allmählich ab, um von dort aus auf null zurückzugehen. Der V-Ring dient dann als Spaltdichtung und Schutzschild.
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