Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

„Jetzt geht es darum, die Wartungsarbeiten gemäß unserem Tempo durchzuführen.“

Duncan Lawson, Group Engineering Manager, Allied Mills

Zur Verbesserung der Anlagenzuverlässigkeit half SKF dem Konzern Allied Mills, eine flexible Betriebsmittelmanagement-Strategie zu entwickeln. Jetzt ist das Unternehmen in der Lage, potenzielle Ausfälle zu identifizieren und zu prognostizieren – sowie Präventivmaßnahmen einzuplanen.
Allied Mills mahlt gigantische Mengen Weizen zu Mehl, und das im ununterbrochenen Dauerbetrieb. Beliefert werden Bäckereien, vor allem in Großbritannien, mit einem durchgehend hochqualitativen Produkt. Die Produktion ist sogar so groß, dass sie fast ein Viertel der gesamten Jahresmehlproduktion in Großbritannien ausmacht. Soll die ungebremste Nachfrage befriedigt werden, kann man sich keine unplanmäßigen Stillstandszeiten leisten.

Die Herausforderung

Die Weizen- bzw. Mehlverarbeitung verläuft nach einem exakten mehrstufigen Plan. „Zunächst einmal wird der Weizen grob gereinigt“, erklärt Duncan Lawson, Group Engineering Manager bei Allied Mills. „Er gelangt direkt von der Ernte oder aus dem Silo zu uns, mitsamt Stroh, Spreu – und manchmal sogar mit Fünf-Pfund-Scheinen. Die zweite Reinigung ist wesentlich feiner. Wie genau sie abläuft, hängt von Größe, Form und Dichte des jeweiligen Getreides ab. Jetzt wird auch Wasser hinzugefügt. Der Weizen muss die Feuchtigkeit aufnehmen und so in einem Silo für 12 bis 24 Stunden gelagert werden. Abgeschlossen wird der Prozess natürlich mit dem eigentlichen Mahlen. Die Nuten, Zähne und glatten Oberflächen der Walzen in den Mahlwerken zerstampfen und zermahlen den Weizen, dessen Bestandteile anschließend durch Siebung zu Mehl werden. Dieses Grundmehl wird dann je nach Kundenvorgaben zusammengemischt und in Silofahrzeuge verladen.“ 
„Unser Ziel ist es, Bäckereien mit einem Rohstoff zu beliefern, dessen Qualität gleich bleibend gut ist“, so Philip Beach, Geschäftsführer bei Allied Mills. „In dieser Mühle mahlen wir rund um die Uhr Mehl in großen Mengen, das ganze Jahr hindurch. Und diesen Betrieb möchten wir ohne Störungen aufrechterhalten.“

Die Lösung

„2005 trat Allied Mills an uns heran, mit einer Anfrage hinsichtlich der Anlagenzuverlässigkeit“, berichtet Paul Deighton von SKF. „Ihnen ging es vor allem darum, eine Situation zu schaffen, in der die Produktion niemals angehalten zu werden braucht – es sei denn, dass die Marktverhältnisse dies zulassen. Wir haben daraufhin eine Methode angewandt, die auf einer vollständigen Überarbeitung der existierenden Konzernstrategie basierte – die SKF Kundenbedarfsanalyse (Client Needs Analysis) – um Allied Mills bei der Entwicklung einer flexiblen Anlagenmanagement-Strategie zu helfen.“
SKF führte im Jahr 2009 eine weitere Kundenbedarfsanalyse durch, um den Verbesserungsgrad zu messen, und regte die Einführung einer Fehlerursachenanalyse bei jedem unplanmäßigen Stillstand über mehr als vier Stunden an. Es wurde ein Team zusammengestellt, das zu analysieren hatte, was die Ursache des jeweiligen Stillstands war, ob man diesen hätte vorhersehen können und wie schnell er wieder behoben werden konnte.

Kundennutzen

SKF Spezialisten setzten sich mit dem technischen Team von Allied Mills zusammen, um eine Lösung für die bestmögliche Wartung der 5.000 Anlagen des Unternehmens zu finden – und diese Arbeit als integralen Wertschöpfungsteil des Geschäftsprozesses zu betrachten. Dies ist Teil von SKFs Fokus auf „Kritikalität“ – die Identifizierung und Vorhersage potenzieller Ausfälle und die Planung präventiver Wartung. 
Allied Mills konnte dank dieses Ansatzes die Anlagenzuverlässigkeit beträchtlich erhöhen. „Jetzt geht es nur noch darum, die Wartung gemäß unserem eigenen Tempo durchzuführen“, erklärt Duncan Lawson, Group Engineering Manager bei Allied Mills, abschließend.
Allied Mills hat uns vor eine Herausforderung gestellt, und die haben wir gern angenommen. Nun sind Sie dran.

Hier erfahren Sie mehr über die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit der SKF Solution Factory.

SKF logo